Aus super gegebenen Anlass muss ich wohl heute mal was zur Sonnenfinsternis schreiben. Meine letzte Vollständige war 1999. Ich war gerade auf einer Beerdigung, aber zum Glück war die erst nach der Finsternis. Damals war sie total. Morgen ist sie nur partiell bei uns, aber immer noch recht cool. Ich werd also alles versuchen um sie zu sehen (dumm nur, dass ich in nem Meeting sitze zwischen 9 und 10).
Hier jetzt mal die schlechte Nachricht: Die nächste totale Sonnenfinsternis in D, A und CH ist erst am 03.09.2081. Das Gute, da bin ich 97 und somit ist das durchaus machbar.
Dieses Jahr sind die Bedenken ja besonders groß hinsichtlich Stromversorgung. Das find ich ziemlich lustig, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass es so schlimm werden kann. Könnten wir wirklich Stromausfälle haben wegen einer partiellen Sonnenfinsternis? Und zurecht lache ich, denn nein, es sollte keine Probleme geben. Lustig ist auch, dass das selbst kurz Thema bei mir im Büro war, aber nur kurz. So lang wie ne totale Finsternis halt dauert...
Donnerstag, 19. März 2015
Montag, 2. März 2015
Todsünden-Remix (Bonuszeit in der Finanzwirtschaft)
Wer hätte gedacht, dass ich das Thema nochmal aufgreifen muss und doch sind wir hier. Mein Arbeitgeber ist so freundlich uns einmal im Jahr einen "leistungsbezogenen" Bonus zu zahlen. Das leistungsbezogen steht in Anführungszeichen, weil das System eigentlich total willkürlich ist und das auch jeder weiss. Außerdem seh ich das Ganze mehr als Schmerzensgeldzahlung, aber das ist eine andere Geschichte.
Man erhält eine Note zwischen 1 und 5, wobei 5 das Beste ist (120% Bonus) und 1 ganz schlecht ist (gar kein Bonus?!). Die Verteilung erfolgt nach der Gauss'schen Glocke, was bedeutet, dass es am Ende des Tages für jede 4 eine 2 geben muss und so weiter. Whatever.
Nun bekommt man im Normalfall eine 3. 100% Bonus (da kommen dann noch so Sachen wie Berechtigung 5%, 10%, 15% je nach Entwicklungsstufe und nach Zuteilung des Topfes (75% bis 100%) hinzu). Das ist nicht schlecht. Klar denkt jeder: Ich hab viel mehr gemacht als alle anderen und sollte deshalb auch ein viel höheres Rating und einen höheren Bonus bekommen (Hochmut und Neid), aber wen interessiert's? Wenn ich ganz ehrlich bin, verdienen wir hier alle genug, ob mit oder ohne Bonus. Klar gibt es einige, die sich mehr aufreiben als anderen, aber da könnte man auch unter spieltheoretischen Aspekten argumentieren, dass diese Leute halt doof sind und selbst Schuld. Anerkennung ist in den wenigsten Unternehmenskulturen von Großkonzernen verankert, also auch da: who cares?!?!
Was mir ganz besonders auf den Keks geht, ist aber nicht die Einschätzung der eigenen Leistung gegenüber anderen, was mich massiv stört ist die Gier. Plötzlich bekommen nette Menschen Dollarzeichen in den Augen und wollen mehr. Mehr Geld. Mehr Anerkennung. Mehr Bonus. "Bäh", kann ich da nur sagen. Das stößt mich wirklich ab. Eine sehr gute Freundin von mir arbeitet im Universitätskrankenhaus auf der Unfall-Chirurgie. Ich hab keine Ahnung wie viel sie verdient, aber ich glaube sie bekommt dafür, dass sie jeden Tag Leben rettet und blöde Arbeitszeiten hat, weniger als ich. Ich bin in meinem Unternehmen für meine Ausbildung und Berufserfahrung unterbezahlt, wenn ich mir meine Peers (wie es so schön heisst) angucke. Im Vergleich zu meiner Freundin bin ich aber sowas von unverschämt überbezahlt, denn ich rette keine Leben (außer von Bienen und Käfern, die sich im Sommer in meine Wohnung verirren). Klar kann man jetzt sagen, dass das halt gesellschaftlich so ist. Und klar bin ich froh, dass es so ist, aber ich fang dann bestimmt nicht an mich darüber zu beschweren, dass ich 2000 CHF weniger Bonus bekomme (für die dich mich kennen - das ist definitiv nicht meine Gehaltsrange) nur weil ich laut meiner Chefs die an mich gestellten Erwartungen nur voll und nicht übererfüllt habe.
So passiert es also bei uns im Unternehmen und mich enttäuscht das. Was wurde aus Dankbarkeit für einen horrenden Bonus?!?! Und klar will ich auch mehr. Mehr Geld. Mehr Anerkennung (von der ein oder anderen Person in meinem privaten Umfeld). Mehr Zeit für Hobbies und Freunde. Mehr Freiheiten (dafür bräuchte ich dann das Geld, nicht für Status). Und das alles nicht zu haben nervt manchmal, aber am Ende des Tages wird sich keiner daran erinnern ob ich eine 2, 3 oder 4 im Rating hatte oder wie viel Bonus ich tatsächlich bekommen hab... Also an alle: Klappe halten und mal ein die richtige Perspektive auf die ganze Sache bringen!
Man erhält eine Note zwischen 1 und 5, wobei 5 das Beste ist (120% Bonus) und 1 ganz schlecht ist (gar kein Bonus?!). Die Verteilung erfolgt nach der Gauss'schen Glocke, was bedeutet, dass es am Ende des Tages für jede 4 eine 2 geben muss und so weiter. Whatever.
Nun bekommt man im Normalfall eine 3. 100% Bonus (da kommen dann noch so Sachen wie Berechtigung 5%, 10%, 15% je nach Entwicklungsstufe und nach Zuteilung des Topfes (75% bis 100%) hinzu). Das ist nicht schlecht. Klar denkt jeder: Ich hab viel mehr gemacht als alle anderen und sollte deshalb auch ein viel höheres Rating und einen höheren Bonus bekommen (Hochmut und Neid), aber wen interessiert's? Wenn ich ganz ehrlich bin, verdienen wir hier alle genug, ob mit oder ohne Bonus. Klar gibt es einige, die sich mehr aufreiben als anderen, aber da könnte man auch unter spieltheoretischen Aspekten argumentieren, dass diese Leute halt doof sind und selbst Schuld. Anerkennung ist in den wenigsten Unternehmenskulturen von Großkonzernen verankert, also auch da: who cares?!?!
Was mir ganz besonders auf den Keks geht, ist aber nicht die Einschätzung der eigenen Leistung gegenüber anderen, was mich massiv stört ist die Gier. Plötzlich bekommen nette Menschen Dollarzeichen in den Augen und wollen mehr. Mehr Geld. Mehr Anerkennung. Mehr Bonus. "Bäh", kann ich da nur sagen. Das stößt mich wirklich ab. Eine sehr gute Freundin von mir arbeitet im Universitätskrankenhaus auf der Unfall-Chirurgie. Ich hab keine Ahnung wie viel sie verdient, aber ich glaube sie bekommt dafür, dass sie jeden Tag Leben rettet und blöde Arbeitszeiten hat, weniger als ich. Ich bin in meinem Unternehmen für meine Ausbildung und Berufserfahrung unterbezahlt, wenn ich mir meine Peers (wie es so schön heisst) angucke. Im Vergleich zu meiner Freundin bin ich aber sowas von unverschämt überbezahlt, denn ich rette keine Leben (außer von Bienen und Käfern, die sich im Sommer in meine Wohnung verirren). Klar kann man jetzt sagen, dass das halt gesellschaftlich so ist. Und klar bin ich froh, dass es so ist, aber ich fang dann bestimmt nicht an mich darüber zu beschweren, dass ich 2000 CHF weniger Bonus bekomme (für die dich mich kennen - das ist definitiv nicht meine Gehaltsrange) nur weil ich laut meiner Chefs die an mich gestellten Erwartungen nur voll und nicht übererfüllt habe.
So passiert es also bei uns im Unternehmen und mich enttäuscht das. Was wurde aus Dankbarkeit für einen horrenden Bonus?!?! Und klar will ich auch mehr. Mehr Geld. Mehr Anerkennung (von der ein oder anderen Person in meinem privaten Umfeld). Mehr Zeit für Hobbies und Freunde. Mehr Freiheiten (dafür bräuchte ich dann das Geld, nicht für Status). Und das alles nicht zu haben nervt manchmal, aber am Ende des Tages wird sich keiner daran erinnern ob ich eine 2, 3 oder 4 im Rating hatte oder wie viel Bonus ich tatsächlich bekommen hab... Also an alle: Klappe halten und mal ein die richtige Perspektive auf die ganze Sache bringen!
Donnerstag, 26. Februar 2015
Warum die Ehe dick macht...
Heute morgen ging es irgendwie um Gewichtszunahme und Ehe. Ich hab keinerlei Erinnerung wie das Thema überhaupt aufgekommen ist, aber Achtung liebe verheiratete Menschen. Wenn man heiratet wird man fett. :) Eine US-Studie besagt, dass es hier eine Korrelation gibt. Man ist ja vom Markt also scheisst man auf die Diät. Leider hab ich keinen in meiner Umgebung an dem ich diese These bestätigen kann.
Ich kenn aber viele Bräute, die sich recht stark stressen um in ihr Brautkleid zu passen und superdünn auszusehen. Ich stress mich immer um im Frühling nicht zu blass und zu mopsig zu sein. Je blasser man ist, desto mopsiger sieht man im Zweifel aus, denn dann sieht man die paar Muskeln, die definiert sind, weniger. Auf jeden Fall kann es ja dann auch sein, dass man sich runtergehungert hat und dann wieder auf Normalgewicht zurückkommt und die Zunahme deshalb statistisch relevant wird?!
Männer nehmen übrigens mit der schwangeren Frau zusammen zu. Und nach der Scheidung. Was merkwürdig ist, da müsste man ja eigentlich erst recht an sich arbeiten.
Ich hol mir jetzt noch nen Kinderriegel und mach dann Feierabend.
Ich kenn aber viele Bräute, die sich recht stark stressen um in ihr Brautkleid zu passen und superdünn auszusehen. Ich stress mich immer um im Frühling nicht zu blass und zu mopsig zu sein. Je blasser man ist, desto mopsiger sieht man im Zweifel aus, denn dann sieht man die paar Muskeln, die definiert sind, weniger. Auf jeden Fall kann es ja dann auch sein, dass man sich runtergehungert hat und dann wieder auf Normalgewicht zurückkommt und die Zunahme deshalb statistisch relevant wird?!
Männer nehmen übrigens mit der schwangeren Frau zusammen zu. Und nach der Scheidung. Was merkwürdig ist, da müsste man ja eigentlich erst recht an sich arbeiten.
Ich hol mir jetzt noch nen Kinderriegel und mach dann Feierabend.
Mittwoch, 18. Februar 2015
Geburtstagsdepression
Demnächst ist es wieder so weit. Ich werde ein Jahr älter und das macht mich nicht gerade happy. Warum?
Nun zum einen wäre das der offensichtliche Grund, dass ich grundsätzlich nicht mehr so lang hab und langsam aber sicher einfach alt bin. Der Körper regeneriert nicht mehr so schnell, das Krebsrisiko ist wieder gestiegen, Alzheimer, Herz- und Rückenkrankheiten sind ja auch nur noch eine Frage der Zeit.
Punkt zwei ist, dass mein Geburtstag zwar jedes Mal toll ist, aber eine Person, nämlich meine Mutter, immer fehlt. Sie hatte noch ein wirkliches Interesse das ich den allertollsten Geburtstag habe und sie hat sich immer viel Mühe mit allem gegeben. Ich war leider damals noch nicht schlau genug (ein positiver Aspekt des Alterns) um das zu erkennen.
Punkt drei: Die Zeit der Reflexion. Hätte man mich mit 21 gefragt, wo ich mit 31 stehe. Ich hätte gesagt verheiratet, vielleicht schon das eine Kind, das ich irgendwann mal haben will und erfolgreich im Job. Guckt man sich kurz die Realität des Jahres 2015 an, kann man entweder über meine Naivität mit 21 lachen oder über die Tragik des Istzustandes weinen.
Und ja, irgendwie macht mich mein Geburtstag depressiv. Ich will, dass er einfach nur super wird, aber meistens kann auch hier die Realität mit den Erwartungen nicht mithalten. Das liegt nie an den Leuten um mich rum, sondern immer an mir. Ich hab diese Erwartung, dass der Tag einfach perfekt wird: Strahlend blauer Himmel, milde Temperaturen und einfach glücklich sein und vielleicht eine entscheidende Erkenntnis dazu gewinnen, die mich dauerhaft weiterbringt. Doch nichts geschieht.
Guck ich mir das letzte Jahr an, ich bin kein Stück weiter gekommen. Ich mach die selben Fehler, bin genauso weit mit meinem Leben wie letztes Jahr und nur vielleicht hat sich mein Tanzen ein bisschen verbessert.
Googelt man das Thema, dann findet man megaviel zu Geburtstagsdepressionen und einen Artikel, der sagt, dass es auch ohne geht, wenn man den Tag einfach emotional ignoriert, keine Erwartungen hat und die Vergangenheit nicht aufarbeitet.
Nun zum einen wäre das der offensichtliche Grund, dass ich grundsätzlich nicht mehr so lang hab und langsam aber sicher einfach alt bin. Der Körper regeneriert nicht mehr so schnell, das Krebsrisiko ist wieder gestiegen, Alzheimer, Herz- und Rückenkrankheiten sind ja auch nur noch eine Frage der Zeit.
Punkt zwei ist, dass mein Geburtstag zwar jedes Mal toll ist, aber eine Person, nämlich meine Mutter, immer fehlt. Sie hatte noch ein wirkliches Interesse das ich den allertollsten Geburtstag habe und sie hat sich immer viel Mühe mit allem gegeben. Ich war leider damals noch nicht schlau genug (ein positiver Aspekt des Alterns) um das zu erkennen.
Punkt drei: Die Zeit der Reflexion. Hätte man mich mit 21 gefragt, wo ich mit 31 stehe. Ich hätte gesagt verheiratet, vielleicht schon das eine Kind, das ich irgendwann mal haben will und erfolgreich im Job. Guckt man sich kurz die Realität des Jahres 2015 an, kann man entweder über meine Naivität mit 21 lachen oder über die Tragik des Istzustandes weinen.
Und ja, irgendwie macht mich mein Geburtstag depressiv. Ich will, dass er einfach nur super wird, aber meistens kann auch hier die Realität mit den Erwartungen nicht mithalten. Das liegt nie an den Leuten um mich rum, sondern immer an mir. Ich hab diese Erwartung, dass der Tag einfach perfekt wird: Strahlend blauer Himmel, milde Temperaturen und einfach glücklich sein und vielleicht eine entscheidende Erkenntnis dazu gewinnen, die mich dauerhaft weiterbringt. Doch nichts geschieht.
Guck ich mir das letzte Jahr an, ich bin kein Stück weiter gekommen. Ich mach die selben Fehler, bin genauso weit mit meinem Leben wie letztes Jahr und nur vielleicht hat sich mein Tanzen ein bisschen verbessert.
Googelt man das Thema, dann findet man megaviel zu Geburtstagsdepressionen und einen Artikel, der sagt, dass es auch ohne geht, wenn man den Tag einfach emotional ignoriert, keine Erwartungen hat und die Vergangenheit nicht aufarbeitet.
Montag, 16. Februar 2015
Geisterstunde
Gestern Nacht lag ich wach und konnte einfach nicht abschalten. Ich bin um halb 10 ins Bett und war bereit zu schlafen. Stattdessen guckte ich den Anfang von Knockin' on heaven's door. Irgendwann war es Mitternacht. Ich war immer noch wach und hörte die Glocken des benachbarten Kirchturms. Ich erinnerte mich, wie ich als Kind immer wach lag und dachte: oh nein, jetzt kommen vielleicht irgendwelche Geister. Immerhin ist Geisterstunde. Ich stellte mir Geister in weißen Bettlaken vor, die Ketten-rasselnd die Steintreppen eines Schlosses runterlaufen. In meiner Phantasie waren Hexen und Vampire unterwegs um mir Angst zu machen.
Als ich diese Befürchtungen hatte, war ich vielleicht fünf bis acht. Ich wusste nur, dass die Stunde nach Mitternacht Geisterstunde hieß und wieso sollte das dann nicht stimmen?
Erklärungen gibt es einige im Netz. Am Sinnvollsten war die, dass die Menschen früher glaubten, dass zwischen zwei Tagen, also um Mitternacht, die Grenze zwischen den Welten am durchlässigsten ist und deshalb Geister wieder in die echte Welt kommen können, wenn auch nur für eine kurze Zeit.
Ich hab jedenfalls keinen Geist gesehen und mittlerweile sind echte Menschen sehr viel unheimlicher als irgendwelche Spukfantasien.
Erklärungen gibt es einige im Netz. Am Sinnvollsten war die, dass die Menschen früher glaubten, dass zwischen zwei Tagen, also um Mitternacht, die Grenze zwischen den Welten am durchlässigsten ist und deshalb Geister wieder in die echte Welt kommen können, wenn auch nur für eine kurze Zeit.
Ich hab jedenfalls keinen Geist gesehen und mittlerweile sind echte Menschen sehr viel unheimlicher als irgendwelche Spukfantasien.
Montag, 9. Februar 2015
Es ist einfach zu weiss
Heute ist so ein Tag an dem bin ich müde, unausgeglichen und unkonzentriert. Unkonzentriertheit hat massive Ablenkung bei mir zur Folge. Ich lass mich von jedem noch so kleinen Gedanken komplett irritieren. Bahnbrechende Fragen, auf die es keine Antworten gibt, der letzten Stunde: Welcher Hund sagt in welchem Disney (?) Film immer: "Squirrel" und ist damit genauso abgelenkt vom eigentlichen Geschehen wie ich? Ich hab's gegooglet und ge-imdb-ed. Zweite Frage: Wie kommt es, dass in der Schule ständig auf die Tische gemalt und gezeichnet und geschrieben wurde. Im Büro es aber keiner macht? Ich fand das noch lustig. Wir haben da ganze Kunstwerke produziert - mehr als im Kunstunterricht selbst.
Wo also sind die kreativen Ausdrucksmöglichkeiten geblieben? Sollte es in jedem Büro nicht Möglichkeiten geben mal kreativ zu sein oder zumindest richtig abschalten zu können? Mein Arbeitgeber hat Ruheräume eingerichtet. Seien wir aber mal ehrlich. Sie sind nicht abschliessbar und soweit ich das gehört hab, sind es nur mehrere Liegen, die durch Aufstelltrennwände voneinander getrennt sind. Von echter Ruhe und Privatsphäre keine Spur. Dann haben wir vielleicht irgendwann mal einen Fitnessraum. Auch nicht schlecht, aber ich bezweifle, dass ich ihn wirklich mal für mich nutzen kann und einfach ein paar mal irgendwas runtertanzen kann.
Echte Alternativen um wieder zu Konzentration zu finden, gibt es also nicht. Das Malen auf den Tischen hat mich in der Schule immer genug entspannt um dem Lehrer trotzdem zuzuhören und je mehr Schüler auf die Tische gemalt hatten, desto schöner und individueller sahen sie aus.
Das hier ist also ein Appell dafür, dass wieder auf den Tischen gemalt werden darf. Mit Edding und in bunt. Und das es generell in Unternehmen mehr kreative Chillmöglichkeiten gibt, denn die braucht man an Tagen wie diesen.
Wo also sind die kreativen Ausdrucksmöglichkeiten geblieben? Sollte es in jedem Büro nicht Möglichkeiten geben mal kreativ zu sein oder zumindest richtig abschalten zu können? Mein Arbeitgeber hat Ruheräume eingerichtet. Seien wir aber mal ehrlich. Sie sind nicht abschliessbar und soweit ich das gehört hab, sind es nur mehrere Liegen, die durch Aufstelltrennwände voneinander getrennt sind. Von echter Ruhe und Privatsphäre keine Spur. Dann haben wir vielleicht irgendwann mal einen Fitnessraum. Auch nicht schlecht, aber ich bezweifle, dass ich ihn wirklich mal für mich nutzen kann und einfach ein paar mal irgendwas runtertanzen kann.
Echte Alternativen um wieder zu Konzentration zu finden, gibt es also nicht. Das Malen auf den Tischen hat mich in der Schule immer genug entspannt um dem Lehrer trotzdem zuzuhören und je mehr Schüler auf die Tische gemalt hatten, desto schöner und individueller sahen sie aus.
Das hier ist also ein Appell dafür, dass wieder auf den Tischen gemalt werden darf. Mit Edding und in bunt. Und das es generell in Unternehmen mehr kreative Chillmöglichkeiten gibt, denn die braucht man an Tagen wie diesen.
Freitag, 6. Februar 2015
Heute kann es regnen, hageln oder schneien... aber heute ist es nur grau und kalt
Vor kurzen schwenkte eine Diskussion wieder in eine wissenschaftlich (haha) Richtung und zwar kam die Frage auf, warum es manchmal regnet, manchmal schneit und manchmal hagelt.
Wer jetzt im Erdkundeunterricht der 5. Klasse aufgepasst hat, weiss: Wolken entstehen über dem Wasser (meistens Meer) in dem Wasser in warmer Luft verdampft und in Form von Wassermolekülen aufsteigt. Auf dem Weg nach oben wird die Luft kälter und zieht sich zusammen, die Wassermoleküle haben immer weniger Platz und so bilden sich Wolken.
In den Wolken verbinden sich die Wassermoleküle zu keinen Tröpfchen, die immer schwerer werden, bis sie zu schwer sind um weiter zu schweben und die fallen dann auf die Erde in Form von Regen. Dieser Regen ist warm
Kalter Regen entsteht, wenn die Wassermoleküle so stark abgekühlt werden, dass sie sich nicht zu Wassertropfen zusammenschließen sondern vorher zu Eiskristallen frieren und dann erst zusammendocken. Auch sie werden zu schwer, fallen auf die Erde, aber tauen auf dem Weg nach unten auf.
Schnee fällt, wenn die Moleküle auf dem Weg auf den Boden nicht schmelzen, also wenn die tieferen Luftschichten auch kalt sind (sowie jetzt gerade).
Hagel hingegen entsteht wie Schnee, allerdings nicht in fluffiger Form, sondern in Form von Eis. Wassermoleküle werden durch Turbulenzen oder sehr kalten Temperaturen in der Wolke schnell auf und ab geschleudert. Jedes mal auf den Weg in höhere und kältere Luftschichten friert das Molekül. Sinkt es ab, schließen sich neue Moleküle an das Eismolekül an, werden wieder nach oben geschleudert und frieren auch fest. Das geht so lang, bis das Hagelkorn zu schwer geworden ist für den herrschenden Wind und aus der Wolke fällt. Ein Hagelkorn hat also mehrere Schichten, die man wohl auch sehen kann, wenn man ein Korn halbiert. Je trüber ein Hagelkorn, desto mehr Luft ist eingeschlossen, d.h. desto langsamer ist es entstanden. Aufgrund des Gewichts und der sehr kalten Temperaturen in den oberen Luftschichten schmilzt das Korn nicht schnell genug auf dem Weg nach unten und führt so regelmässig jeden Sommer zu Hagelschäden.
Wer jetzt im Erdkundeunterricht der 5. Klasse aufgepasst hat, weiss: Wolken entstehen über dem Wasser (meistens Meer) in dem Wasser in warmer Luft verdampft und in Form von Wassermolekülen aufsteigt. Auf dem Weg nach oben wird die Luft kälter und zieht sich zusammen, die Wassermoleküle haben immer weniger Platz und so bilden sich Wolken.
In den Wolken verbinden sich die Wassermoleküle zu keinen Tröpfchen, die immer schwerer werden, bis sie zu schwer sind um weiter zu schweben und die fallen dann auf die Erde in Form von Regen. Dieser Regen ist warm
Kalter Regen entsteht, wenn die Wassermoleküle so stark abgekühlt werden, dass sie sich nicht zu Wassertropfen zusammenschließen sondern vorher zu Eiskristallen frieren und dann erst zusammendocken. Auch sie werden zu schwer, fallen auf die Erde, aber tauen auf dem Weg nach unten auf.
Schnee fällt, wenn die Moleküle auf dem Weg auf den Boden nicht schmelzen, also wenn die tieferen Luftschichten auch kalt sind (sowie jetzt gerade).
Hagel hingegen entsteht wie Schnee, allerdings nicht in fluffiger Form, sondern in Form von Eis. Wassermoleküle werden durch Turbulenzen oder sehr kalten Temperaturen in der Wolke schnell auf und ab geschleudert. Jedes mal auf den Weg in höhere und kältere Luftschichten friert das Molekül. Sinkt es ab, schließen sich neue Moleküle an das Eismolekül an, werden wieder nach oben geschleudert und frieren auch fest. Das geht so lang, bis das Hagelkorn zu schwer geworden ist für den herrschenden Wind und aus der Wolke fällt. Ein Hagelkorn hat also mehrere Schichten, die man wohl auch sehen kann, wenn man ein Korn halbiert. Je trüber ein Hagelkorn, desto mehr Luft ist eingeschlossen, d.h. desto langsamer ist es entstanden. Aufgrund des Gewichts und der sehr kalten Temperaturen in den oberen Luftschichten schmilzt das Korn nicht schnell genug auf dem Weg nach unten und führt so regelmässig jeden Sommer zu Hagelschäden.
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