Nun beginnt sie wieder - die Zeit der Feiertage. Ich freu mich.
Im Hinblick auf das bevorstehende Osterfest wirft sich aber die Frage auf was der Hase eigentlich mit Ostern zu tun hat?
Der Legende (kann man das so nennen?) nach, bemalt der Osterhase die Eier und versteckt sie dann. Da fängt's ja eigentlich schon an. Warum macht er das überhaupt? Nun gut, da der Osterhase (Spoiler alert) genauso fiktiv ist, wie der Weihnachtsmann wollen wir seine Motive mal nicht hinterfragen.
Die erste literarische Erwähnung findet der Osterhase 1682 im heutigen Bundesgebiet. Der Hase wurde gerade im Mittelalter für christliche Zwecke - nennen wie es mal missbraucht - und galt als Auferstehungssymbol. In anderen Kulturkreisen wie zum Beispiel der Schweiz hieß es lange, dass der Kuckuck die Eier bringt... Hm, die Story macht eigentlich mehr Sinn als die Hasengeschichte, ist der Kuckuck doch bekannt dafür seine Eier überall zu verteilen damit er nicht selbst brüten muss. Bunt bemalte Eier zu verschenken war übrigens schon vor 5000 v. Chr. in China Tradition und sollte die Fruchtbarkeit der Beschenkten fördern.
Psychologisch ist es übrigens nicht schädlich an den Osterhasen zu glauben - also für Kinder. Alle über 6 sollten es eigentlich wissen.
Ich weiss nicht mehr wie ich herausgefunden hab, dass es den Osterhasen gar nicht gibt. Mein erstes Osterfest, an dass ich mich erinnern kann war mit 4. Wir waren im Sauerland und ich war abends beim Osterfeuer. Eier bemalt hab ich noch recht lange. Da meine Mutter Heuschnupfen hatte, sind wir in den Osterferien immer drei Wochen (ja, so war das Anfang der 90er) in den Urlaub gefahren. Ich hab also schon Eier bemalt auf Fuerteventura, Kuba, Dominikanische Republik und Mexiko. Meine Mutter hatte immer Eierfarbe mitgenommen.
Vielleicht mach ich das dieses Jahr mal wieder. War ja eigentlich immer ganz lustig...
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Montag, 14. April 2014
Freitag, 13. Dezember 2013
Weihnachtsmärkte
Als Nicht-Glühwein-Trinkerin interessieren mich Weihnachtsmärkte eigentlich null. Ich finde wenig Freude daran mich in die Kälte zu stellen, Weihnachtsmusik zu hören und anderen beim "voll werden" zu zu sehen. In der Schweiz ist die Weihnachtsmarkt Tradition nicht ganz so verbreitet, auch wenn Zürich langsam aber sicher aufholt (http://www.weihnachtenbellevue.ch/#!)
Einmal im Jahr mache ich eine Ausnahme und lasse mich dazu herab einen Weihnachtsmarkt zu betreten. So wird es auch heute wieder geschehen. Anlass ist mein jährlicher Weihnachtsmarktbesuch mit den lieben Kölner Kollegen. Die Tradition sieht vor, das ich gegen 15 Uhr im Büro aufschlage, wir mit ausgewählten VIPs Schokotorte von Sprüngli essen und dann so gegen 17 Uhr gen Heumarkt oder Neumarkt - oder wie das heißt - aufbrechen um den ein oder anderen Glühwein (Kinderpunsch in meinem Fall) zu trinken. Die letzten Jahre dieser nun dreijährigen Tradition endeten meist in einer spontan gewählten Lokalität und es wurde Kölsch konsumiert, nicht mehr Wein. Dabei heißt es ja: Bier auf Wein, dass lass sein. Naja, nicht mein Problem.
Nun fragte ich mich naheliegenderweise: Warum haben wir überhaupt Weihnachtsmärkte? Auch hier, wenig überraschend, liegt der Ursprung im späten Mittelalter. Anfangs waren es nur kleine Märkte auf denen es Lebensmittel und andere Dinge gab, die man im Winter brauchte. Wahrscheinlich gab es auch schon damals irgendwelche findigen (wannabe) Hipster in Marketing Abteilungen, die analysiert haben, dass sich eine laterale Diversifikation eignen würde um noch mehr Kunden anzuziehen und so wurden auch andere Händler und Handwerker auf den Märkten zugelassen.
Seit Mitte des 20. Jahrhunderts verbreiteten sich die Weihnachtsmärkte und ich möchte behaupten, dass mittlerweile jedes bundesdeutsche Kuhkaff einen hat.
Nachher also trinke ich ein paar Kinderpunsche (ist das die korrekte Mehrzahl?), hol mir ein Lachsbrötchen ♥ (so gut, die Dinger) und genieße das sinkende Niveau der Unterhaltungen mit ganz vielen lieben Kollegen.
Einmal im Jahr mache ich eine Ausnahme und lasse mich dazu herab einen Weihnachtsmarkt zu betreten. So wird es auch heute wieder geschehen. Anlass ist mein jährlicher Weihnachtsmarktbesuch mit den lieben Kölner Kollegen. Die Tradition sieht vor, das ich gegen 15 Uhr im Büro aufschlage, wir mit ausgewählten VIPs Schokotorte von Sprüngli essen und dann so gegen 17 Uhr gen Heumarkt oder Neumarkt - oder wie das heißt - aufbrechen um den ein oder anderen Glühwein (Kinderpunsch in meinem Fall) zu trinken. Die letzten Jahre dieser nun dreijährigen Tradition endeten meist in einer spontan gewählten Lokalität und es wurde Kölsch konsumiert, nicht mehr Wein. Dabei heißt es ja: Bier auf Wein, dass lass sein. Naja, nicht mein Problem.
Nun fragte ich mich naheliegenderweise: Warum haben wir überhaupt Weihnachtsmärkte? Auch hier, wenig überraschend, liegt der Ursprung im späten Mittelalter. Anfangs waren es nur kleine Märkte auf denen es Lebensmittel und andere Dinge gab, die man im Winter brauchte. Wahrscheinlich gab es auch schon damals irgendwelche findigen (wannabe) Hipster in Marketing Abteilungen, die analysiert haben, dass sich eine laterale Diversifikation eignen würde um noch mehr Kunden anzuziehen und so wurden auch andere Händler und Handwerker auf den Märkten zugelassen.
Seit Mitte des 20. Jahrhunderts verbreiteten sich die Weihnachtsmärkte und ich möchte behaupten, dass mittlerweile jedes bundesdeutsche Kuhkaff einen hat.
Nachher also trinke ich ein paar Kinderpunsche (ist das die korrekte Mehrzahl?), hol mir ein Lachsbrötchen ♥ (so gut, die Dinger) und genieße das sinkende Niveau der Unterhaltungen mit ganz vielen lieben Kollegen.
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