Wieder einmal ein Post aus dem Bereich Tanzen...
Am Montag hätte ich eigentlich bei Glenn Hudson eine HipHop Workshop gehabt, aber leider konnte er nicht und so hat ein Tanzlehrer, der bei uns im Tanzwerk Unterricht gibt die Vertretung gemacht. Wenn ich in eine Stunde gehe, hab ich am meisten Spass dran eine mittellange Choreo zu lernen und sie dann häufiger durchzutanzen und dabei immer ein bisschen besser zu werden (das ist mein Wunsch - die Realität ist leider anders). Nun gibt es aber einige wenige Lehrer, die einzelne Basic-Moves vermitteln und die dann erst gegen Ende zu einer Choreo zusammenklatschen. Ich persönlich seh schon den Mehrwert dahinter, nur mein Körper wird hier vor ein Problem gestellt. Während ich Bewegungen aus dem Bewegungsablauf kann, kann ich sie nicht einfach so als Kaltstart aus dem nichts. Ich fühl mich unwohl und es sieht behämmert aus.
Beim Lernen von Bewegungsabläufen spricht man auch vom motorischen Lernen. Hierbei gibt es drei Stufen. Die erste Stufe ist die Grobkoordination. Die Bewegung wird ausgeführt, ist aber noch nicht so sicher und auch noch nicht verinnerlicht. Hier wird die Bewegung verinnerlicht und funktioniert korrekt und ohne grosses Nachdenken. Interessant fürs Tanzen ist, dass man in dieser Phase konkret fragen kann und nachvollziehen kann, was man falsch macht. Ich bin gerade ziemlich erleichert festzustellen, dass ich aus der Grobkoordinationsphase raus bin. Die Feinstkoordination ist die letzte Phase. Dabei kann man dann bereits erlerntes Abrufen und auf verschiedene Situationen anwenden und auf unerwartetes schneller und sicherer reagieren. Feinstkoordination werd ich wohl nicht erreichen, dafür bin ich dann doch zu grobmotorisch. Wissenschaftlich aufgearbeitet gibt es das auch nochmal hier.
Jetzt weiss ich zwar leider immer noch nicht warum ich nicht einfach irgendwelche Moves so abrufen kann sondern nur aus der Bewegung raus halbwegs hinbekomm, aber egal. Heute abend wird wieder getanzt. Und dann hoffentlich in einer Choreo...
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Mittwoch, 30. Juli 2014
Donnerstag, 10. April 2014
Erst das Gefühl, dann die Choreo?!?!
Gestern war ich in einer grundsätzlich sehr guten Stunde. Dumm nur, dass jeder ausser zwei andere Mädels die Choreo schonmal hatten und unser Teacher die Choreo mit Gefühl tanzt haben wollte. Dumm deshalb, weil ich bis heute nicht verstanden hab, wie es egal sein kann ob man die Schritte sicher kann und erst das Gefühl kommt. Das Gefühl war mir durchaus bekannt - "Lass mich mit deinem Scheiss in Ruhe". Nur leider war mein Kopf mit Denken beschäftigt und nicht mit Fühlen. Das Konzept erschliesst sich mir deshalb nicht, weil ich wie folgt funktioniere: Wenn ich die Schritte richtig beherrsche, dann kann ich in zweiter Instanz auf das Gefühl achten (meistens in der zweiten Stunde, die ich die Choreo tanze). Wenn ich die Schritte aber voll nicht beherrsche, dann bringt mir ja das ganze Gefühl nichts, wenn ich schon beim ersten 8er raus bin. Stimmt doch, oder nicht? Ich mein im Club, wo man einfach irgendwas macht, da hat man das Problem nicht, da ist alles einfach nur Gefühl und Story.
Also, wenn mal jemand Zeit hat, mir das zu erklären, ich wäre super happy und echt dankbar.
Vielleicht sollte ich mal Improvisation versuchen... Ist aber eigentlich nicht so mein Style.
Unser Teacher meinte gestern auch, dass man mit sich selbst im Reinen sein soll und sich wohlfühlen soll mit sich selbst... Da muss ich wahrscheinlich eher dran arbeiten. Hat jemand Tipps?
Also, wenn mal jemand Zeit hat, mir das zu erklären, ich wäre super happy und echt dankbar.
Vielleicht sollte ich mal Improvisation versuchen... Ist aber eigentlich nicht so mein Style.
Unser Teacher meinte gestern auch, dass man mit sich selbst im Reinen sein soll und sich wohlfühlen soll mit sich selbst... Da muss ich wahrscheinlich eher dran arbeiten. Hat jemand Tipps?
Freitag, 28. Februar 2014
Popping - Der Tanzstil, nicht das was ihr denkt...
Seit Januar versuche ich mich in einer neuen Tanzart. Popping. Bisher mit absolut mässigem Erfolg, weil mien eher akademische Herangehensweise nicht förderlich ist. Beim Popping geht es darum diverse Muskeln reflexartig anzuspannen, so dass es so aussieht als würde der Körper einen Hit machen. Als absolute Anfängerin konzentriere ich mich aber so sehr darauf die richtigen Muskeln anzuspannen, dass es null so aussieht wie es aussehen soll. Frustrierend, aber vielleicht kommt es ja noch, wenn ich weiter fleissig einmal die Woche mein Bestes versuche. Für mich erfordert der Unterricht genauso viel Konzentration wie Ballett, denn es geht um Technik.
Popping basiert auf der Funk-Musik der 60er und 70er Jahre. Wie beim Ballett gibt es auch beim Poppping Bezeichnungen für die verschiedenen Moves. Die Musik ist mir persönlich ein wenig zu monoton, aber gut, ich werd's überleben... In jeder grösseren Stadt gibt es Popping Kurse, wer also mal Lust hat sich das anzusehen, der hat bestimmt die Chance.
Wer mal gucken will was wir in zwei Monaten so geschafft haben: http://youtu.be/t21D1rWGfcw
Popping basiert auf der Funk-Musik der 60er und 70er Jahre. Wie beim Ballett gibt es auch beim Poppping Bezeichnungen für die verschiedenen Moves. Die Musik ist mir persönlich ein wenig zu monoton, aber gut, ich werd's überleben... In jeder grösseren Stadt gibt es Popping Kurse, wer also mal Lust hat sich das anzusehen, der hat bestimmt die Chance.
Wer mal gucken will was wir in zwei Monaten so geschafft haben: http://youtu.be/t21D1rWGfcw
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