Mittwoch, 17. Dezember 2014

Vorsätze und Rückblicke

In zwei Wochen ist 2014 endlich vorbei und alles wird besser. Wie immer redet man sich das ein. Wenn ich auf mein 2014 zurückblicke, dann war es kein leichtes Jahr. Ex-Vorgesetzte haben mich zutiefst enttäuscht, aber ich hab nen neuen Job und die bekommen mit Sicherheit noch ihre gerechte Strafe für ihr asoziales Verhalten und auch gesundheitlich war's jetzt nicht der Oberhammer.

Also alles in allem war 2014 besser als 2013, aber ich seh da noch Luft nach oben. Ich persönlich nehm mir wieder nichts konkretes vor. Glücklicher werden vielleicht und mich nicht mit weniger zufrieden geben als ich verdiene. Vielleicht auch weniger nett sein zu den falschen Leuten und Menschen, die es nicht wirklich gut mit mir meinen aus meinem Privatleben verbannen (im Job ist das ja leider nicht so wirklich möglich). Mehr das machen was ich will und mich begeistert, egal was alle anderen denken (klar, das mach ich einigen Menschen zur Folge jetzt schon bis zum Exzess, aber ich weiss - da geht noch was:)). Insgesamt gelassener werden, aber wieder konsequenter Trainieren ist auch so eine Sache. Stundenplanbedingt hat das stark abgenommen.

Also gibt es kein konkretes Ziel. Nur das Übliche: höher, schneller, weiter...

Das Ende eines Jahres bietet also auch immer die Chance zur Selbstreflexion und ebnet den Weg zur Selbsterkenntnis um daraus Ziele abzuleiten. Lustigerweise weiss ich ganz genau was gut ist und was nicht, aber ich weiss auch, dass ich das "was nicht" nicht offiziell aussprechen oder für mich dokumentieren will, weil ich dann aktiv werden muss und gerade im Moment bin ich eher lethargisch. Wenn das mal keine lustige Erkenntnis ist :-)

Freitag, 12. Dezember 2014

Darwin Award Statistiken

Unglaublich, aber wahr, ich hab noch nie was über den Darwin Award geschrieben. Dabei ist es doch eine Idee, der Erwähnung gebührt. Für alle, die den Darwin-Award nicht kennen: Es geht um einen Preis, der an Verstorbene vergeben wird, die sich auf sehr dumme Art aus dem Leben verabschiedet haben.

Aber nicht nur die Stories hinter den Todesfällen sind bemerkenswert, auch die Erkenntnisse, die Forscher aus ihren Lehren ziehen, sind interessant. So zeigt es sich, dass die Anzahl Männer, die auf wirklich dumme Weise sterben sehr viel grösser ist als die Zahl Frauen. Natürlich sterben ab und zu auch Paare, aber die wurden in den Analysen der Wissenschaftler nicht berücksichtigt.

So kommen die Wissenschaftler zu der Erkenntnis, dass Männer doch die grössere Idioten sind. Zumindest sind sie fatal idiotischer als wir Frauen. Sie sind risikobereiter und sterben deshalb früher.

Dienstag, 9. Dezember 2014

Wir evakuieren uns dann mal

Gestern haben wir in unserem neuen Bürogebäude mal eine Evakuierung geübt. Wir haben wohl nur 13 Minuten gebraucht um 17 Stockwerke leer zu bekommen. In der Grundschule hat mich der Feueralarm immer sehr gestresst. Ich dachte immer es brennt wirklich und alle müssen sterben...

Im Gymnasium hat's nie eine Übung gegeben. Wahrscheinlich haben sich die Lehrer gedacht: Scheiss auf den Haufen Loser, aus denen wird eh nichts. Allerdings hatten wir mal einen "Amokläufer" der sich bei uns auf dem Schulgelände verschanzt hat. Er hatte wohl auf den nächstgelegenen Hauptstrasse um sich geschossen und hat sich gedacht: 'Versteck ich mich im Rückert.' Ich sass gerade im Französischunterricht als uns gesagt wurde, dass wir raus müssen. Da kreiste der Hubschrauber aber schon 30 Minuten über dem Gebäude... Das SEK kam, durchkämmte die Schule und ich weiss ehrlich gesagt nicht ob sie ihn erwischt haben. Das war 1998 - vor Columbine. Ich find leider keinen Zeitungsartikel mehr zu dem Event.
In der Uni wurde auch nie evakuiert. Als ich noch in Köln gearbeitet habe, kamen bei Feueralarm alle aus ihren Büros auf den Gang, fragten rechts und links: "Brennt's wirklich? Riecht jemand Rauch? Nicht? Hm, dann arbeiten wir halt weiter." Da haben wir uns also gegen eine Evakuierung entschieden und ich glaub es hat auch keinen gross gestört.

Naja, also falls hier mal was passieren sollte, wissen jetzt alle wo sie hin müssen und was zu tun ist.
Behördlich angeordnete Evakuierungen stehen übrigens über dem persönlichen Recht eigene Entscheidungen zu treffen. Wenn evakuiert wird, muss man raus, ob man will oder nicht.

Ich hab schon vorgeschlagen Evakuierungsübungen in die Sommermonate zu legen, wenn man was vom schönen Wetter hat.


Donnerstag, 4. Dezember 2014

TM vs. R

In letzter Zeit befinde ich mich mal wieder in einer uninspirierten Phase und bin müde und nicht ganz so super drauf. Hier in Zürich begleitet uns seit ca. zwei Wochen ein charmantes Dauergrau und ich bin jemand, der dadrunter besonders leidet.

So kommt es, dass meine Inspiration von extern kommen muss und so kam es wiederum, dass ein Kollege die Frage aufwarf: Was ist eigentlich der unterschied bei Trademarks zwischen dem TM und dem R mit Kreis drumrum.

Da ich nun keine Markenrechtlerin bin und ich mich das auch nicht nie länger als drei Sekunden gefragt habe, hab ich mir die Frage auch nie selbst beantwortet. hier nun aber für alle, die's schon immer wissen wollten: Trademark oder Markenzeichen sollen Produkte und Dienstleistungen eines Unternehmens vor denen andere Unternehmen schützen und unterscheidbar machen. TM bedeutet unregistered trademark und wird genutzt um Güter zu kennzeichnen oder zu promoten. Das R mit dem Kreis ® bedeutet registered trademark und das heisst wiederum, dass das Symbol, Word, Design mit einem nationalen Markenregister registiert wurde. 

So, jetzt wissen wir wieder mehr...

Montag, 1. Dezember 2014

Langeweile - der Nährboden für Wachstum :-)

Manchmal langweil ich mich im Büro. Nicht, weil ich nichts zu tun hab, eher weil ich so super effizient bin. Hahaha (wobei ich mein das schon so). Und so kommt es, dass ich nebenbei 50.000 Sachen mach, wenn es die Zeit erlaubt. Besonders geeignet sind Meetings in denen man eh nur eine Statistenrolle spielt. Und davon gibt es überall ganz schön viele. Es ist nicht so, dass man nicht zu hört, aber schon in der Schule konnte ich Quatschen und dem Unterricht folgen. Mal mehr, mal weniger.

Heute habe ich nebenbei letzte Inspirationen für Weihnachtsgeschenke gesucht und gefunden, überlegt, ob ich mir selbst noch was cooles kauf (und Kollegen zu ihrer Meinung gefragt) und meine genialen Ideen unter den Chefs verbreitet, außerdem beim Lunch noch Arbeit für die Kollegen gefunden. Läuft also.

Nun kam aber der Punkt an dem ich so gelangweilt war, dass ich "bored at work" gegoogelt hab in der Hoffnung auf kurzweiliges Entertainment und siehe da, man findet dann sogar noch sinnvolle Tipps:

https://www.themuse.com/advice/33-ways-to-boost-your-career-when-youre-bored-at-work

Ein paar von den Sachen in der Liste (Blog, das Büro dekorieren etc.) hab ich tatsächlich schon gemacht. Vielleicht sollte ich mich mal an nen Artikel wagen, aber ich bin gerade voll nicht in Stimmung für komplexe Projekte. Lieber spiele ich Editor für die Hausarbeit unserer Assistentin...
Falls hier jemandem also langweilig sein sollte und mein Blog auch nur eine kurzzeitige Ablenkung bietet, der sollte sich vielleicht einen der Punkte auf der Liste suchen und umsetzen...

Donnerstag, 27. November 2014

Der gerettete Truthahn

Heute ist Thanksgiving in den USA und während das Erntedankfest in Deutschland keinen interessiert, ist es in den USA ne große Nummer. Mein Thanksgiving zu High School Zeiten war recht chaotisch. Wir sind zu Verwandten in irgendein Kuhkaff gefahren, sind Mittags ins Kino und abends dann zum Football gucken und Essen gegangen.

Woher aber kommt Thanksgiving in den USA? Es gab im Jahre 1621 eine Feier in Plymouth, New England unter Siedler. Die Festlichkeiten waren natürlich religiös motiviert.

Heute steht die Tradition im Vordergrund und das man halt einmal darüber reflektiert wie gut es einem wirklich geht und das man vielleicht dankbar(er) sein sollte für das was man hat. Mit Religion hatte das Ganze eher weniger zu tun.
Im Rahmen der Feierlichkeiten spricht der Präsident der USA einem oder manchmal auch zwei Truthähnen Immunität aus, so dass sie den Rest ihres Lebens auf einer Farm leben dürfen und nicht gegessen werden. Es gab immer wieder Präsidenten, die den ein oder anderen Truthahn am Leben liessen, meist aber nicht aus Mitleid oder weil sie im Interesse des Truthahns agierten, sondern aus anderen Gründen. Der erste, der wirklich einen Truthahn am Leben ließ um des Truthahns willen war Reagan 1987. George H. W. Bush war dann der erste, der die Truthahnrettung institutionalisierte.

An Thanksgiving wurden in 2012 46 Millionen Truthähne gegessen...Weitere verstörende Zahlen zu Thanksgiving gibt es hier.

Montag, 24. November 2014

Haie im Pool

Wie alle Menschen habe auch ich meine irrationalen Ängste. Ich hab Angst vor Spinnen, bin unentspannt wenn es an der Tür klingelt und ich niemanden erwarte und vor Haien.

Meine Angst vor Haien nimmt teilweise irrationale Ausmasse an. So kam es, dass ich  am Samstag wieder alleine in den Swimming Pool musste. Todesmutig stellte ich mich der Herausforderung, hatte aber zwei Mal Panik und machte den Schwimmspurt ins flache Wasser (als ob das was bringt). Als ich klein war, hab ich immer James Bond mit meinem Papa geguckt. Er fand, dass das alles harmlos ist und eigentlich geb ich ihm Recht, allerdings gab es eine Szene in der Bond in einem Swimming Pool gefangen wird und die Haie vom Nachbarpool rüber schwimmen können. Das hat mich geprägt. Also ja, wenn ich alleine in nem Pool bin, hab ich Angst davor, das ein oder mehrere Haie auftauchen und mich fressen. Wenn andere Leute mit mir im Pool sind, unterstelle ich den Haien, dass sie den fettesten "Fisch" fressen und der bin selten ich. Ich bin dann also sicherer.

Wenn ich das auf jeden Fall jemanden erzähle, dann lachen die meisten und meinen ich sei bekloppt. Mag sein, aber Ängste sind halt irrational. Heute morgen, nachdem ich die neuste Poolerfahrung geteilt habe, wurde die Theorie diskutiert, ob Haie im Süsswasser überhaupt überleben können. Und wie sich herausstellt ist meine Angst nicht komplett bescheuert (gut abgesehen davon, dass ein Hai erstmal in den Pool gelangen muss). Bullenhaie könne auch im Süsswasser überleben. Sie können die Osmoregulation, also die Regulierung des Wasserhaushalts eines Körpers, der Art des Wassers anpassen. Das muss allerdings langsam passieren. Über die Nieren kommt weniger Salz ins den Urin und so kann der Bullenhai dann im Salzwasser überleben.

So kann es vorkommen, dass der ein oder andere Hai schon im Lake Michigan gesichtet wurde. Also, bin ich doch nicht komplett paranoid. Im Pool ist's vielleicht eher unwahrscheinlich, aber im See durchaus möglich...

Und hier ist der Beweis, dass ab und zu doch mal ein Hai im Pool gefunden wird: http://www.spiegel.de/reise/aktuell/australien-hai-verirrt-sich-in-swimmingpool-a-565258.html