Als Tochter einer Arzthelferin gab es bei uns immer nur schulmedizinische Lösungen und ab und an Nahrungsergänzungsmittel (teils Pflanzlich). Ich wurde als Kind gegen alles geimpft und wenn ich mal krank war, wusste meine Mutter die Lösung. Sie hat die Grippeimpfung auch bei uns zu Hause gemacht. Das waren die wunderbar sorglosen Zeiten, denn man hatte die Expertin zu Hause.
Heute sieht das leider anders aus und aufgrund des nun nicht mehr bestehenden Eisenmangels bin ich immer noch nicht fit. Geduld heisst es da. Geduld ist eine Eigenschaft, die ich nicht wirklich besitze. Und nun nehme ich jeden Tipp an um bald wieder fit zu sein. Einer davon war Ginseng. Ginseng - ein Wort, dass mir nur aus den Frauenzeitschriften meiner Mutter bekannt ist - soll den ganzen Körper fitter und besser machen, denn es unterstützt neben seiner krebsheilenden Wirkung und positiven Effekt auf das Immunsystem bei HIV-Infizierung (ich kann das nicht ganz ernst nehmen...) den Sauerstofftransport im Blut (mein Problem). Nebenbei hilft Ginseng gegen Depressionen, trockene Haut und 5000 andere Sachen.
Man sieht, ich habe es recherchiert und bin skeptisch. Wie ein Kollege letztens meinte, ist Gesundheit vielleicht wirklich ein Stück weit Einstellungssache - gerade bei so kleinen Wehwehchen wie bei mir. Vielleicht hat Ginseng also nur einen Placebo-Effekt. Wenn der Post heute veröffentlicht wird (ja, ich hab die alle vorgeschrieben - immerhin bin ich im Urlaub), werde ich 8 Tage lang auf Ginseng sein. Ich werd dann nach der 30 Tage Kur mal berichten, wie ich mich so fühle. Wobei ich jetzt schon sagen kann, dass wenn es mir besser geht, ich nicht glauben werde, dass es wegen Ginseng ist. ;-)
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Montag, 18. August 2014
Montag, 23. Juni 2014
Wandern
Gestern kam eine Freundin auf die Idee wandern zu gehen. Als ich fragte wo, sagte sie Uetliberg. Ich dachte, dass sie meinte wir fahren auf den Berg, laufen ca. 12 km und fahren wieder runter. Allerdings lag ich mit "auf den Berg fahren" falsch. Wir liefen auf den Berg. Nun muss man wissen, dass der Uetliberg für Schweizer kein Berg ist, sondern ein Hügel. Für Rheinländer, die nur flaches Land kennen, ist das Ding allerdings schon ein richtiger Berg. Immerhin ist der Berg 871m über Meeresspiegel hoch.
So kam es nun, dass wir uns schon etwas erhöht getroffen haben und das Ding hoch gelaufen sind. Insgesamt haben wir 18 km in knapp über 4 Stunden und ohne wirkliche Pausen durchgezogen. Der Abstieg vom Berg war dann der schmerzhafteste Teil. Die Muskeln taten weh, die Gelenke auch und die Füße waren auch nicht begeistert. Das lustige ist, dass es ohne den Anstieg auch nicht so problematisch gewesen wäre. Wir Flachländer können sehr gut stundenlang im flachen Land laufen.
Wandern ist vor allem in der Romantik eine Art des Reisens gewesen. Ich kann mich an endlose Reclam-Hefte erinnern, in denen gewandert wurde bis zum Abwinken (vor allem "Der goldene Topf" - ein Horror-Buch). Auf jeden Fall ist Wandern mega gesund. Schult die Trittfestigkeit (muss ich bergab noch lernen), die Ausdauer und ist gut fürs Herz. Mir hat's Spass gemacht. Und irgendwann, wenn der Muskelkater abgeklungen ist, mach ich es auch wieder...
So kam es nun, dass wir uns schon etwas erhöht getroffen haben und das Ding hoch gelaufen sind. Insgesamt haben wir 18 km in knapp über 4 Stunden und ohne wirkliche Pausen durchgezogen. Der Abstieg vom Berg war dann der schmerzhafteste Teil. Die Muskeln taten weh, die Gelenke auch und die Füße waren auch nicht begeistert. Das lustige ist, dass es ohne den Anstieg auch nicht so problematisch gewesen wäre. Wir Flachländer können sehr gut stundenlang im flachen Land laufen.
Wandern ist vor allem in der Romantik eine Art des Reisens gewesen. Ich kann mich an endlose Reclam-Hefte erinnern, in denen gewandert wurde bis zum Abwinken (vor allem "Der goldene Topf" - ein Horror-Buch). Auf jeden Fall ist Wandern mega gesund. Schult die Trittfestigkeit (muss ich bergab noch lernen), die Ausdauer und ist gut fürs Herz. Mir hat's Spass gemacht. Und irgendwann, wenn der Muskelkater abgeklungen ist, mach ich es auch wieder...
Dienstag, 8. April 2014
Smoothies
Jeden Morgen mache ich mit im Frühling und Sommer einen Smoothie. Momentan gibt es noch Orangen, also sieht mein Smoothie derzeit wie folgt aus: Erdbeeren, Heidelbeeren und Orangensaft (ansonsten Wasser), manchmal mit Limettensaft und Mangos oder so. Eigentlich kann man freestylen, nur Äpfel und Birnen sind nicht so ganz so gut geeignet. Da hat man mehr Püree im Mixer, als Saft.
Ich kenn aber auch Leute, die sich Smoothies kaufen. Im Supermarkt. Es ist nicht so, dass ich das nicht auch schon gemacht habe, aber ich gehöre auch zu den Leuten, die ab und an mal auf die Inhaltsangabe gucken. Wenn man das tut, dann sieht man, dass ein Smoothie genauso viele oder mehr Kalorien hat wie meine geliebte Cola und teilweise auch mehr Zucker. Die Säure und der Zucker in den Drinks kann ausserdem Schäden an den Zähnen bedeuten.
Ich bleib trotzdem bei meinem selbstgemachten, frischen Smoothies. Da weiss ich ja was drin ist und ich mach das jetzt seit 2009 und bin weiterhin gesund. Angefangen damit haben wir übrigens in Los Angeles. Dort gab's so viel frisches Obst, dass wir jeden Morgen einen Smoothie zum Frühstück gemacht haben - und manche Traditionen sind ja wirklich sehr sinnvoll.
Ich kenn aber auch Leute, die sich Smoothies kaufen. Im Supermarkt. Es ist nicht so, dass ich das nicht auch schon gemacht habe, aber ich gehöre auch zu den Leuten, die ab und an mal auf die Inhaltsangabe gucken. Wenn man das tut, dann sieht man, dass ein Smoothie genauso viele oder mehr Kalorien hat wie meine geliebte Cola und teilweise auch mehr Zucker. Die Säure und der Zucker in den Drinks kann ausserdem Schäden an den Zähnen bedeuten.
Ich bleib trotzdem bei meinem selbstgemachten, frischen Smoothies. Da weiss ich ja was drin ist und ich mach das jetzt seit 2009 und bin weiterhin gesund. Angefangen damit haben wir übrigens in Los Angeles. Dort gab's so viel frisches Obst, dass wir jeden Morgen einen Smoothie zum Frühstück gemacht haben - und manche Traditionen sind ja wirklich sehr sinnvoll.
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