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Montag, 23. Dezember 2013

Weihnachten - Stress in da House

Weihnachten ist die Zeit in der ich mich wie der Grinch fühle. Das einzig Positive sind die freien Tage.

Wenn man im Internet Weihnachtsstress googelt findet man endlos Tipps, wie man ohne Stress durch die Weihnachtszeit kommt. Die Tipps sind alle ziemlich bescheuert, denn da stehen so Sachen wie "frühzeitig Geschenke kaufen". Mein Gott, ein super Tipp, wer hätte das gedacht. Mein Tipp ist, einfach mal ne Runde alleine was zu machen (Sport oder so) um Abstand zu gewinnen. Weihnachtsgeschenke kann man online kaufen und anstelle von ein aufwendiges Essen zu kochen (früher Kartoffelsalat mit Bockwürstchen) lieber etwas kochen, was auch eine 5jährige machen kann (heute: Käsefondue)

Weihnachten bei mir läuft übrigens seit einigen Jahren immer gleich ab. Wir essen irgendwann und danach beginnt der Actionfilm Marathon mit meinem Vater. Er darf sich jedes Jahr drei Actionfilme aussuchen, die er noch nicht gesehen hat, die leih ich dann in der Videothek und dann wird den ganzen Abend auf der Couch gechillt. Dabei laufen immer so besinnliche Filme wie The Expendables, Die Hard 4 oder auch der letzte Rambo. Unglücklicherweise sucht sich mein Vater auch ab und zu den absoluten Mist aus und will z.B. The Avengers gucken. Noch dramatischer ist die Tatsache, dass er nach 10 Minuten Film gucken auf der Couch einschläft mit der Katze auf ihm drauf und ich alleine den grössten Mist gucken muss.

Einen Weihnachtsbaum haben wir sehr zu Pinkys Leidwesen seit letztem Jahr abgeschafft. Sie hatte grosse Freude daran die Weihnachtskugeln abzuräumen und unter dem Schrank zu bunkern. Aber sie bekommt auch dieses Jahr wieder eine Klorolle zum Zerlegen geschenkt.

Jede Familie hat also ihre Weihnachtstradition. Unsere ist überhaupt nicht mehr besinnlich und wenn es nicht für Pinky wäre, würden wir vielleicht sogar Weihnachten in Miami am Strand feiern.

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Wie wird man reich?

Gestern hab ich mich gefragt wie ich möglichst schnell reich werden kann um dann nicht mehr arbeiten zu müssen. Mein Plan B zum Arbeiten wäre übrigens ganz viel Tanzen und Charity. Wenn man googelt: "Wie wird man reich", bekommt man Ergbnisse unterschiedlichster Qualität.

Und weil ein paar von denen echt lustig sind, kommen hier jetzt die Top 20 Tipps aus verschiedenen Foren oder selbst ausgedacht:

1. Studier Philosophie, gründe einen Sekte und verlang von den Mitgliedern Geld für die Weltherrschaft
2. Du gibst dich bei irgendwelchen Esoteriktanten (meist im gut verdienenden weiblichen Akademikerkreisen im süddeutschen Raum anzutreffen) als Wahrsager aus, diagnostizierst, dass das Eigentum deiner Klienten verflucht sei und zur Reinigung an dich überschrieben werden müsse.
3. Man sucht irgendwo in Südamerika in den Regenwäldern nach unentdeckten Pflanzen mit berauschenden Wirkstoffen und eröffnet ein kleines Drogenkartell, dass wenn man Glück hat auch noch legal ist weil noch niemand diese Pflanze verbieten konnte.
4. Reich heiraten
5. Bei Wer wird Millionär gewinnen
6. Blog schreiben - hahaha
7. Bankkonten hacken und Geld auf die Bahamas transferieren
8. Im Trash TV bekannt werden und dann mit Poco oder Redcoon nen Werbedeal machen
9. Das nächste Facebook oder das nächste iPhone erfinden.
10. Kopfgeldjäger oder Hitman/ woman werden
11. Du findest lang verloren geglaubte Gemälde auf deinem Dachboden
12. Du arbeitest nicht da wo wir arbeiten
13. Du forderst Schutzgeld von deinen Kollegen, weil Du kompromittierendes Bild-Material von der letzten Weihnachtsfeier hast (heute bei uns - passt lieber auf)
14. Du bist in irgendetwas wirklich gut und kannst damit Geld verdienen (Schauspielern, Singen, Tanzen, Malen)
15. Einen Nobelpreis gewinnen (ich hab zwar schon einen, aber Wirtschaft oder Literatur wären auch noch was)
16. Lohn weiter kassieren, aber Aufgaben nach China outsourcen und dann noch nen Zweitjob machen
17. Züchte Kois und vertick sie, wenn sie gross sind
18. Nach Thailand ziehen wie die deutschen Rentner
19. Disney verklagen, weil sie unrealistische Vorstellungen von Liebe vermittelt haben
20. Revolution anführen (dafür bin ich im Endeffekt geboren, hab aber noch kein Thema und werd dann wahrscheinlich erschossen...)

Freitag, 22. November 2013

Der Winter ist da

Heute mal ein Blog zu einem megaaktuellen Thema - draussen liegt Schnee - ich bin nicht begeistert. Eigentlich wollte ich über was anderes schreiben, aber da die Bild-Zeitung wahrscheinlich auch darüber schreiben würde, muss meine Analyse der zwischenmenschlichen Beziehungen zurückstecken.
Also draussen liegt Schnee, ich bin absolut nich begeistert. Als ich zur High School in Sioux Falls gegenagen bin, lag von Anfang November bis Ende April Schnee. Mein Physiklehrer sagte damals beim ersten Schnee, den ich noch mit Begeisterung zur Kenntnis genommen habe: "Let's see if you still like it in April". Well, I didn't. In Sioux Falls lag nicht nur Schnee, es war auch Scheissekalt und ich konnte wenig Begeisterung für Aktivitäten wie Jagen (WTF?!) und Snowmobil fahren finden. Durch meterhohen Schnee warten um einen blöden Fasan aufzuscheuchen, damit mein Gastvater ihn schiessen konnte - nicht mein Verständnis von Spass.

Winterzeit bedeutet wie schon vor einigen Tagen erwähnt für meine Haut den ultimativen Ausnahmezustand. Ich werde blass - leichenblass mit roter Nase (und der nächste, der mit das sagt, darf mir ein paar Tage in der Sonne finanzieren - ich denke da an Miami) und meine Haut wird trocken, rot und juckt. Grundsätzlich also alles Kacke.

Da ich bestimmt nicht die einzige bin, der es so geht, kommen hier jetzt meine Survival-Tipps für die überflüssige Jahreszeit. Trockene Haut am Körper bekämpfe ich seit Teeniezeiten mit Babyöl von Penaten. Klingt komisch, aber es hilft. Ich mach das wie in der Werbung auf die noch nasse Haut und ich mach es leider nicht täglich, weil ich es ab und zu mal vergesse.
Im Gesicht wird es schon schwieriger. Jeder hat Tipps, ich reagiere auf die meisten allergisch. So kommt es, dass ich im Büro mittags immer nach cremen muss - hab ich die Creme mal nicht dabei, wird es ein langer Tag. Einmal die Woche kommt Urea auf meine Haut, das hilft auch im Notfall. Angeblich sollen auch Luftbefeuchter helfen. Ich werde mal einen hier auf der Arbeit zur Freude der Kollegen aufstellen. Zu Hause hab ich nämlich nicht so ein grosses Problem.

So, ich hoffe, das hilft jetzt irgendjemanden... Der nächste Frühling kommt aber bestimmt.

Dienstag, 12. November 2013

California Love

In letzter Zeit werde ich häufiger an meine einmalig geniale Zeit in Los Angeles vor vier Jahren (viel zu lange her) erinnert. Damals durfte ich im Rahmen eines Traineeprogramms für drei Monate (Mai, Juni, Juli) nach Los Angeles. Klar mussten wir arbeiten, aber wir waren zu fünft aus dem Traineeprogramm in einem Haus (und Marlon, the Mormon) und somit gab es extrem viele Aktivitäten nach der Arbeit (Arbeitszeit war von 7:30 a.m. bis 4 p.m.). Und da die Zeit so super war und wir so viel gemacht haben, kommt jetzt meine Sicht der Dinge auf Hot Spots in Los Angeles.
Wir waren zwei Mädels und wir haben die kalifornische Wirtschaft sowas von unterstützt mit unseren Shoppingtrips. Am Ende der Zeit hatte ich tatsächlich ausgeshoppt (d.h. ich war fertig. Ich hatte alles - teilweise mehrfach und ich war wirklich fertig - physisch fertig. Das war nach 9.5 Wochen und ich hab danach auch nichts mehr gekauft). An einem Abend sind wir extra nach Glendale gefahren, weil im Grove, unserer Home Mall, Lauren Conrad (kein Link, die muss man nicht kennen) eine Signierstunde für ihr erstes Buch gegeben hat. Außerdem ist neben dem Grove der Farmer's Market. Dort waren wir häufig essen und man kann recht günstig frische Lebensmittel kaufen. Gegenüber vom Farmer's Market war übrigens East West Hands (unser Ort für Maniküre, Pediküre etc.), aber die scheinen zugemacht zu haben. Shoppen kann man natürlich auch auf der Melrose oder im Beverly Center oder - wer richtig Kohle hat - Rodeo Drive. Wir waren meistens im Grove, denn da gab es alles was wir brauchten.

Kulinarisch bin ich in den USA auch voll zu Hause. Mein allerliebstes Lieblingsrestaurant ist die Cheesecake Factory. Während ich die Cheesecakes nicht so geil finde, bin ich megascharf auf die White Pizza. Wenn ich dran denke, werd ich ganz melancholisch und bekomm Hunger. Die White Pizza ist super gut. Aber auch die Burger sind echt zu empfehlen. Eigentlich gibt es nichts schlechtes in der Cheesecake Factory. Zu finden im Grove und auch auf dem Rodeo Drive. Ansonsten waren Sonntagabende immer In-n-Out Abende. Mormonischen Ursprungs gibt es dort die allerbesten Burger und unter dem Becher immer noch einen Bibelverweis gratis dazu. Unser Stammlokal war auf dem Sunset in der Nähe von Highland/LaBrea. Dann gibt's noch Bubba Gump. Ja, genau, Bubba Gump Shrimps von Forrest Gump. Das Restaurant gibt's in Universal City und ich kann den Pear & Berry Salad empfehlen. Zum Nachtisch gab es dann ab und an noch Sprinkles Cupcakes in Beverly Hills. So lecker, aber so mächtig, dass man danach nen Tag satt war. Hot Dog Highlight ist Pink's. Nicht mein Fall, aber die Schlange, die sich immer Mittags dort bildet, scheint die Qualität zu bestätigen.

So, nach dem Essen geht's selbstverständlich an den Strand. Alleine war ich überwiegend in Santa Monica unterwegs, wenn alle dabei waren ging's meistens nach Venice. Selbstverständlich kenn ich auch einige Surf HotSpots, auch wenn ich aus Angst vor Haien nie auf dem Board stand (irgendwann mal mach ich's). Meine Mitbewohnerin surfte dafür umso mehr und so kam es, dass ich in San Onofre die einzige Person war, die tatsächlich am Strand lag. In Huntington Beach war das zum Glück anders. Dort gibt's sehr viele Sachen zum Thema Surfen und außerdem ist es ein echt süßer kleiner Ort. In Malibu waren wir seltener, aber da haben wir Delfine am Strand gesehen.

Sportlich bietet LA natürlich auch jede Menge tolle Sachen. Während wir es damals nicht zu einem NBA Spiel geschafft haben (die Lakers waren mir, trotz Phil Jackson, eh zu arrogant - Go Heat), waren wir zwei Mal bei einem Dodgers Spiel. Besonders Freude hatten wir am Seventh-inning Stretch und den Nachos. Eishockey gibt's auch noch in LA, American Football leider nicht und zum Soccer haben wir's nicht geschafft (next time, Becks).

Clubs und Bars gibt es so viele in Los Angeles, das ich jetzt nur auf ein Highlight hinweise und zwar das Moonshadows Malibu. Das Restaurant, bzw. die Bar, liegt direkt am Meer und ragt ein Stückchen in Meer hinaus. Wir haben dort nie gegessen, aber ab und zu die Aussicht aufs Meer genossen. Besonders bei Vollmond ein unglaublich schöner Ort. Auch gut war die Main Street in Santa Monica.

Kuturell ist in LA total viel los. Wir waren auf mehreren Premieren von Surffilmen (unter anderem mit Kelly Slater) und wir waren bei der Billabong Fashion Show. Ganz besonders toll war aber der Hollywood Bowl. Wir waren dort bei einem klassischen Konzert mit Feuerwerk. Es war einfach supergenial.

Ansonsten kann man sich die ganzen Touri-Highlights ansehen. Das haben wir natürlich auch gemacht inkl. Tagestrips nach Santa Barbara und San Diego. Und ein Wochenende haben wir selbstverständlich standesgemäß in Las Vegas verbracht (hin fliegen, nicht fahren!!!)

Also kurz gesagt: Fahrt nach LA. Ich muss auch irgendwann mal wieder hin. :)
http://www.youtube.com/watch?v=FWOsbGP5Ox4