Eigentlich wollte Nicole heute mal den Post schreiben, aber dann war sie doch zu busy. Nächste Woche dann...
Eben beim Lesen der Nachrichten fand ich einen Artikel, der mich darüber informierte, dass VIVA 20 Jahre alt wird. Ja, Leute, die Zeit fliegt. Mein erster Kontakt mit VIVA war bei meiner besten Freundin Dani zu Hause nach der Grundschule. Wir spielten im Wohnzimmer auf unseren Gameboys gerade die Turtle's als ihre Mutter VIVA einschaltete und dort Videos mit Musik liefen (Ja, früher war Musikfernsehen noch Musikfernsehen). Ihre Mutter, Moni, war grosser PUR-Fan (ja, ich kann's auch nicht verstehen) und ist es wahrscheinlich bis heute.
So kam es also, dass ich VIVA guckte. Heike Makatsch fand ich besonders cool, weil sie auch aus Düsseldorf kommt. Zur selben Zeit wie VIVA die Wohnzimmer der Republik eroberte, entwickelte ich ernsthaftes Interesse an "cooler" Musik. Davor funktionierten Mini-Playback-Show und der Li-La-Launebär ausgezeichnet. 1993 kaufte ich auch meine erste Bravo Hits. Es war die Bravo Hits 9. Mittlerweile ist man wohl bei 200 angekommen. Anfangs überspielte ich die Bravo Hits komplett auf meinen Walkman, später dann nur noch selektiv. Meine letzte Bravo Hits kaufte ich mit 15. Danach gab's Napster und auf der Bravo Hits war zu viel Scheiss.
1995 entdeckte ich die Backstreet Boys. Dank VIVA waren sie dauerpräsent in meinem Leben und ich guckte jede einzelne Weltpremiere von ihren Videos bei Interaktiv. Die Dauerbeschallung durch VIVA in Begleitung von Bravo und den ganzen anderen Zeitschriften war essentiell für meine Pre-Teenie- und Teeniejahre. Mein Zimmer war gepflastert mit Backsteet Boys Postern und ich fragte mich, ob Nick wirklich nie mein Herz brechen würde (ohne zu wissen was das eigentlich hiess). Später kamen die Spice Girls und Girlpower. Ich hatte kurze Kleidchen, hohe Buffalos und fand Jungs doof. Das war mit 12/ 13. Mit 14 kam der Abschluss der Fanphase mit S Club 7. Anfangs nur eine TV Show auf - genau - VIVA, dann doch eine gute Band. Danach entdeckte ich dann auch "erwachsenere" Künstler wie Mariah Carey, Whitney Houston und das ganze R'nB und HipHop Zeug. (Anm.d.R: Zwischen 14 und 19 hingen dann Jordan, Pippen und Rodman Poster in meinem Zimmer ♥).
Das war auch die Zeit als mein Vater für sich VIVA entdeckte. Britney Spears sang sich in die Charts und während ich sie anfangs noch cool fand, fand mein Vater ihre Musik dann auch cool. Und dann fing er an VIVA zu gucken, denn Dank der vielen Cover von Girl & Boybands, fand er Popmusik gar nicht schlecht. Megauncool, wenn man so 16/17 ist. Bis heute guckt mein Vater gerne VIVA (und regt sich dann immer über die Klingeltonwerbung auf) und ist mittlerweile besser informiert als ich: "Will.I.am's Hall of Fame ist viel besser als Scream & Shout" oder "Heute kommt das neue Gaga Album, kannst Du mir das mitbringen?"
Bleibt also nur zu sagen: Happy Birthday, VIVA und vielen Dank, dass Du die 90er für mich so viel bunter und lauter gemacht hast.
Freitag, 29. November 2013
Donnerstag, 28. November 2013
Mittelfinger
Man sagt: "Gesten sagen mehr als 1000 Worte." Ich stimme dieser Aussage total zu, denn viel erzählen kann jeder, aber auch wirklich etwas zu tun, ist das was zählt. Während Worte also nur Schall und Rauch sind, drücke ich meine Emotionen oder Gedanken auch häufig non-verbal aus. Eine sehr beliebte Geste, die für mich häufig die Situation treffend zusammenfasst, ist der der Mittelfinger. Das erste Mal bewusst Anwendung fand er in der Grundschule Meine Eltern fanden ihn anders als Mtv USA nicht so verachtend und noch heute deuten wir ihn zu Hause aus Spass an (Mein Vater, wenn ich ihm sage, dass er mal wieder durchwischen soll - ich, wenn er mir sagt, dass ich Mathe lernen soll).
Ich ärgere mich mindestens einmal in der Woche, dass es kein Emoji gibt, das den Mittelfinger zeigt. Letztens haben wir den Mittelfinger in eine HipHop Choreo eingebaut :-) und mein Computerbildschirm sieht ihn auch regelmässig, wenn Powerpoint mal wieder abstürzt. Zudem ist der Mittelfinger international verständlich und er ist für mich quasi stummer Protest gegen das was gerade gegen die Wand läuft.
Wie sich herausstellt ist die Herkunft der Geste unbekannt. Sie stellt ein Phallussymbol zur Abschreckung der Gegner dar (war ja klar...). Sicher ist, dass die Geste schon im antiken Rom und Griechenland genutzt wurde. In Deutschland kam sie erst in den 1960ern auf. Kult wurde sie auch Dank Effe bei der WM 94 in den USA. Wenn man den Mittelfinger zeigt ist man eher schlecht drauf oder genervt. Er beeinflusst sogar eine grundsätzlich positive Stimmung negativ, wenn mann ihn trotzdem zeigt. Interessant...
Mittwoch, 27. November 2013
Let's meet... not
Morgens halb zehn in der Schweiz. Aber weder ein Knoppers (sind ja auch nicht in Deutschland), noch die Leute mit denen ich seit einer halben Stunde ein Meeting hätte, sind da. Das ist für mich aber nur insofern tragisch, dass ich heute morgen 10 Minuten früher aufgestanden bin und dann extra schnell zur Arbeit gelaufen bin um pünktlich um 9 da zu sein (Ich bin nicht so der Morgen-Mensch). Den kurzen Weg. Nicht am See entlang, nicht in der Sonne. Jaja, da bring ich solche Opfer und dann ist keiner da.
Generell bin ich nur bedingt ein Fan von langen, ineffizienten Meetings und die meisten Meetings sind lang und ineffizient, denn die meisten Leute hören sich gerne reden. Ich mich definitiv auch, aber nur wenn ich auch was lustiges zu berichten habe oder wirklich etwas sagen muss. Meetings sollten in meiner Welt wie folgt ablaufen: Warum man da ist und was das Ziel ist. Diskussion mit Fakten. Entscheidung. Und ab geht's zum Kaffee trinken oder zurück an den Arbeitsplatz. Wenn ich Meetings leite, versuche ich sie auch so effizient wie möglich zu halten, denn ich bin mir bewusst, dass die Leute gegebenenfalls auch lieber was anderes machen möchten als mit mir abzuhängen. Leider ist meine Macht beschränkt, deshalb wird die Welt auch so schnell kein besserer Meeting-Ort.
Auf der Suche nach Meetingkultur im Internet habe ich folgende Website gefunden, die Tipps für effizientere Meetings gibt. Besonders cool finde ich den Ansatz von Marissa Meyer immer eine Agenda zu haben, aber auch Zeit zu limitieren finde ich eine gute Idee. Wenn ich mich in Meetings zu sehr langweile, dann setzt bei mir der Fluchtinstinkt ein, weil ich ja was Megaspannendes in der echten Welt verpassen könnte. Man sagt ja, dass Zeit, Geld ist. Ich finde Zeit ist viel mehr wert als Geld und deshalb bin ich einfach kein Fan davon, wenn meine Zeit verschwendet wird.
Generell bin ich nur bedingt ein Fan von langen, ineffizienten Meetings und die meisten Meetings sind lang und ineffizient, denn die meisten Leute hören sich gerne reden. Ich mich definitiv auch, aber nur wenn ich auch was lustiges zu berichten habe oder wirklich etwas sagen muss. Meetings sollten in meiner Welt wie folgt ablaufen: Warum man da ist und was das Ziel ist. Diskussion mit Fakten. Entscheidung. Und ab geht's zum Kaffee trinken oder zurück an den Arbeitsplatz. Wenn ich Meetings leite, versuche ich sie auch so effizient wie möglich zu halten, denn ich bin mir bewusst, dass die Leute gegebenenfalls auch lieber was anderes machen möchten als mit mir abzuhängen. Leider ist meine Macht beschränkt, deshalb wird die Welt auch so schnell kein besserer Meeting-Ort.
Auf der Suche nach Meetingkultur im Internet habe ich folgende Website gefunden, die Tipps für effizientere Meetings gibt. Besonders cool finde ich den Ansatz von Marissa Meyer immer eine Agenda zu haben, aber auch Zeit zu limitieren finde ich eine gute Idee. Wenn ich mich in Meetings zu sehr langweile, dann setzt bei mir der Fluchtinstinkt ein, weil ich ja was Megaspannendes in der echten Welt verpassen könnte. Man sagt ja, dass Zeit, Geld ist. Ich finde Zeit ist viel mehr wert als Geld und deshalb bin ich einfach kein Fan davon, wenn meine Zeit verschwendet wird.
Dienstag, 26. November 2013
Weckmann (schweizerdeutsch: Grittibänz)
Heute fehlte mir komplett die Inspiration einen Post zu schreiben, aber wie immer hatte ich dann doch noch ne Idee und zwar, wie meistens, beim Essen. Bei uns in der Kantine gibt es derzeit Weckmänner. Die Rheinländer unter Euch checken jetzt gerade den Kalender und denken sich: "WTF, St. Martin ist vorbei." Richtig, aber in der Schweiz gibt es die Weckmänner zum Nikolaus und das ist ja noch ein paar Tage hin. Der Weckmann heisst hier Grittibänz.
Ich persönlich war nie ein Fan von St. Martin, fand das Laternen basteln in der Grundschule aber ziemlich unterhaltsam (alles war besser als Unterricht). Los ging es mit St. Martin im Kindergarten und meine aktive Teilnahme dauerte dann bis zur dritten Klasse (in der Vierten hab ich mich geweigert). So ging es immer singend hinter dem Pferd und St.Martin hinterher durch Vennhausen bis zum Grundschulhof wo dann der Mantel geteilt wurde. Ganz toll. Die Message ist ja auch grundsätzlich ne Gute (Bedürftigen helfen und so). Nicht so gut und deshalb extrem schnell von mir sein gelassen war das Gripschen. Man zieht mit der Laterne von Haus zu Haus und singt und bekommt Süssigkeiten. Oder wie ich schnell erkannte - die moderne Form des Bettelns.
Vermissen tu ich hier in der Schweiz also nur den Weckmann mit Mandeln und Pfeife (sponsored by the tobacco industry???). Soooo lecker.
Der Weckmann soll Bischof Nikolaus darstellen und die Tradition des Weckmanns gibt es seit dem 16. Jahrhundert. Da es sich um Nikolaus handelt und nicht um St.Martin, ist der Weckmann im Rheinland eigentlich zu früh dran und die Schweizer liegen mit Nikolaus zeitlich besser. Der Grittibänz heisst "übersetzt" quasi Mann mit gespreizten Beinen. Während die Kids im Rheinland ihren Weckmann nach dem St. Martins Umzug bekommen, bekommen die Kids in der Schweiz den Grittibänz erst zum Nikolaus, weil es früher sogenannte Samichlaus (Nikolaus)- Umzüge gab. Scheinbar waren die ersten Grittibänze auch weiblich... Aufgrund des "Gritti" bin ich froh, dass es jetzt ein Mann ist und keine Frau mehr... Ist weniger anstössig...
Ich persönlich war nie ein Fan von St. Martin, fand das Laternen basteln in der Grundschule aber ziemlich unterhaltsam (alles war besser als Unterricht). Los ging es mit St. Martin im Kindergarten und meine aktive Teilnahme dauerte dann bis zur dritten Klasse (in der Vierten hab ich mich geweigert). So ging es immer singend hinter dem Pferd und St.Martin hinterher durch Vennhausen bis zum Grundschulhof wo dann der Mantel geteilt wurde. Ganz toll. Die Message ist ja auch grundsätzlich ne Gute (Bedürftigen helfen und so). Nicht so gut und deshalb extrem schnell von mir sein gelassen war das Gripschen. Man zieht mit der Laterne von Haus zu Haus und singt und bekommt Süssigkeiten. Oder wie ich schnell erkannte - die moderne Form des Bettelns.
Vermissen tu ich hier in der Schweiz also nur den Weckmann mit Mandeln und Pfeife (sponsored by the tobacco industry???). Soooo lecker.
Der Weckmann soll Bischof Nikolaus darstellen und die Tradition des Weckmanns gibt es seit dem 16. Jahrhundert. Da es sich um Nikolaus handelt und nicht um St.Martin, ist der Weckmann im Rheinland eigentlich zu früh dran und die Schweizer liegen mit Nikolaus zeitlich besser. Der Grittibänz heisst "übersetzt" quasi Mann mit gespreizten Beinen. Während die Kids im Rheinland ihren Weckmann nach dem St. Martins Umzug bekommen, bekommen die Kids in der Schweiz den Grittibänz erst zum Nikolaus, weil es früher sogenannte Samichlaus (Nikolaus)- Umzüge gab. Scheinbar waren die ersten Grittibänze auch weiblich... Aufgrund des "Gritti" bin ich froh, dass es jetzt ein Mann ist und keine Frau mehr... Ist weniger anstössig...
Montag, 25. November 2013
Wombats - we want one
Am Freitag kam Anna aus der Mittagspause zurück und ich sass einsam und verlassen an meinem Schreibtisch und versuchte die Zeit mit bloggen totzuschlagen. (Kommt dann am Dienstag). Anna sagte mir ich solle Wombats googeln. Gesagt, getan und ich war sofort von den kleinen, pelzigen Tierchen begeistert. Dann kam ein Bild auf dem ein Erwachsener einen Wombat (deutsch: Beutelmaus) auf dem Arm hatte und ich war überrascht wie gross die Dinger sind.
Wombats werden bis zu einem Meter gross und zwischen 20 und 35 kg schwer. Während ich mir anfangs noch vorstellte so ein Teil auf den Arm zu nehmen und zu kuscheln, sah ich nach der Gewichtsangabe davon ab. Aber es wäre immer noch ein cooles Foto. Aber Wombats sind nicht nur Riesenmäuse, sie kacken Vierecke(!!!) und ereichen auf 150 m eine höhere Spitzengeschwindigkeit als Usain Bolt auf 100m (WTF?!) nämlich 40km/h (Usain 37 km/h). In diesem Blog stehen sehr viele megainteressante Details und wir sind zu dem Schluss gekommen, dass wir ein Bürowombat brauchen. Problematisch ist nur, dass die Tiere gerne graben, aber wir würden im Innenhof Erde aufschütten, damit sich unser Wombat wohlfühlt.
Wombats werden bis zu einem Meter gross und zwischen 20 und 35 kg schwer. Während ich mir anfangs noch vorstellte so ein Teil auf den Arm zu nehmen und zu kuscheln, sah ich nach der Gewichtsangabe davon ab. Aber es wäre immer noch ein cooles Foto. Aber Wombats sind nicht nur Riesenmäuse, sie kacken Vierecke(!!!) und ereichen auf 150 m eine höhere Spitzengeschwindigkeit als Usain Bolt auf 100m (WTF?!) nämlich 40km/h (Usain 37 km/h). In diesem Blog stehen sehr viele megainteressante Details und wir sind zu dem Schluss gekommen, dass wir ein Bürowombat brauchen. Problematisch ist nur, dass die Tiere gerne graben, aber wir würden im Innenhof Erde aufschütten, damit sich unser Wombat wohlfühlt.
Samstag, 23. November 2013
Weekend Edition: Enttäuscht ist nur der, der zuviel erwartet!
Seit einiger Zeit machen mein Umfeld und ich uns Gedanken über Enttäuschungen. Ich glaub, dass ich jemand bin, der häufiger von Menschen oder Dingen enttäuscht ist als andere. Das hat zwei Gründe, zum einen habe ich zu hohe Erwartungen und neige zu Idealismus & dann bin ich irgendwie zu doof um dazu zu lernen. Aber irgendetwas in mir will den Leuten immer die Chance geben mich positiv zu überraschen. Enttäuschung hatte im ursprünglichen Sinn eine positive Bedeutung. Man ist einer Täuschung nicht auf den Leim gegangen. Erst später kam die Komponente, dass eine Hoffnung zerstört wurde oder unerwartet ein negatives Erlebnis auftrat hinzu.
Ich würde sagen, dass ich mit Enttäuschungen gut umgehe. Ich bin nicht frustriert oder deprimiert wegen der Enttäuschung an sich, sondern weil ich es besser hätte wissen sollen. Meine Intuition ist meistens ziemlich gut, aber ich neige dazu ihr nicht zu trauen. Und das ist es, was mich an Enttäuschungen nervt: Mein eigenes Versagen, denn die Menschheit kann man nun mal leider nicht ändern (eine weitere Herausforderung für mich, das einzusehen).
Die Psychologie sieht den Grundstein dazu wie man mit Enttäuschungen umgeht in der Kindheit. Kinder gucken sich das Verhalten von ihren Bezugspersonen ab. Wer sozial gut vernetzt ist, Enttäuschungen bespricht und nicht zu Verallgemeinerungen neigt, kann die Enttäuschung besser verarbeiten, da er sie als isoliertes Ereignis wahrnimmt. Menschliche Enttäuschungen sind dabei schwerer zu verarbeiten als zum Beispiel den Job nicht bekommen zu haben, denn bei dieser Art Enttäuschung wurde meistens Vertrauen missbraucht.
Wir bei uns im Büro bleiben dabei uns gegenseitig zu bestärken, die Welt zu verfluchen und dann weiter zu machen als wäre nichts gewesen. Oder wie es in der Facebook Gruppe heisst: Hinfallen - Aufstehen - Krone richten - weitermachen.
Ich würde sagen, dass ich mit Enttäuschungen gut umgehe. Ich bin nicht frustriert oder deprimiert wegen der Enttäuschung an sich, sondern weil ich es besser hätte wissen sollen. Meine Intuition ist meistens ziemlich gut, aber ich neige dazu ihr nicht zu trauen. Und das ist es, was mich an Enttäuschungen nervt: Mein eigenes Versagen, denn die Menschheit kann man nun mal leider nicht ändern (eine weitere Herausforderung für mich, das einzusehen).
Die Psychologie sieht den Grundstein dazu wie man mit Enttäuschungen umgeht in der Kindheit. Kinder gucken sich das Verhalten von ihren Bezugspersonen ab. Wer sozial gut vernetzt ist, Enttäuschungen bespricht und nicht zu Verallgemeinerungen neigt, kann die Enttäuschung besser verarbeiten, da er sie als isoliertes Ereignis wahrnimmt. Menschliche Enttäuschungen sind dabei schwerer zu verarbeiten als zum Beispiel den Job nicht bekommen zu haben, denn bei dieser Art Enttäuschung wurde meistens Vertrauen missbraucht.
Wir bei uns im Büro bleiben dabei uns gegenseitig zu bestärken, die Welt zu verfluchen und dann weiter zu machen als wäre nichts gewesen. Oder wie es in der Facebook Gruppe heisst: Hinfallen - Aufstehen - Krone richten - weitermachen.
Freitag, 22. November 2013
Der Winter ist da
Heute mal ein Blog zu einem megaaktuellen Thema - draussen liegt Schnee - ich bin nicht begeistert. Eigentlich wollte ich über was anderes schreiben, aber da die Bild-Zeitung wahrscheinlich auch darüber schreiben würde, muss meine Analyse der zwischenmenschlichen Beziehungen zurückstecken.
Also draussen liegt Schnee, ich bin absolut nich begeistert. Als ich zur High School in Sioux Falls gegenagen bin, lag von Anfang November bis Ende April Schnee. Mein Physiklehrer sagte damals beim ersten Schnee, den ich noch mit Begeisterung zur Kenntnis genommen habe: "Let's see if you still like it in April". Well, I didn't. In Sioux Falls lag nicht nur Schnee, es war auch Scheissekalt und ich konnte wenig Begeisterung für Aktivitäten wie Jagen (WTF?!) und Snowmobil fahren finden. Durch meterhohen Schnee warten um einen blöden Fasan aufzuscheuchen, damit mein Gastvater ihn schiessen konnte - nicht mein Verständnis von Spass.
Winterzeit bedeutet wie schon vor einigen Tagen erwähnt für meine Haut den ultimativen Ausnahmezustand. Ich werde blass - leichenblass mit roter Nase (und der nächste, der mit das sagt, darf mir ein paar Tage in der Sonne finanzieren - ich denke da an Miami) und meine Haut wird trocken, rot und juckt. Grundsätzlich also alles Kacke.
Da ich bestimmt nicht die einzige bin, der es so geht, kommen hier jetzt meine Survival-Tipps für die überflüssige Jahreszeit. Trockene Haut am Körper bekämpfe ich seit Teeniezeiten mit Babyöl von Penaten. Klingt komisch, aber es hilft. Ich mach das wie in der Werbung auf die noch nasse Haut und ich mach es leider nicht täglich, weil ich es ab und zu mal vergesse.
Im Gesicht wird es schon schwieriger. Jeder hat Tipps, ich reagiere auf die meisten allergisch. So kommt es, dass ich im Büro mittags immer nach cremen muss - hab ich die Creme mal nicht dabei, wird es ein langer Tag. Einmal die Woche kommt Urea auf meine Haut, das hilft auch im Notfall. Angeblich sollen auch Luftbefeuchter helfen. Ich werde mal einen hier auf der Arbeit zur Freude der Kollegen aufstellen. Zu Hause hab ich nämlich nicht so ein grosses Problem.
So, ich hoffe, das hilft jetzt irgendjemanden... Der nächste Frühling kommt aber bestimmt.
Also draussen liegt Schnee, ich bin absolut nich begeistert. Als ich zur High School in Sioux Falls gegenagen bin, lag von Anfang November bis Ende April Schnee. Mein Physiklehrer sagte damals beim ersten Schnee, den ich noch mit Begeisterung zur Kenntnis genommen habe: "Let's see if you still like it in April". Well, I didn't. In Sioux Falls lag nicht nur Schnee, es war auch Scheissekalt und ich konnte wenig Begeisterung für Aktivitäten wie Jagen (WTF?!) und Snowmobil fahren finden. Durch meterhohen Schnee warten um einen blöden Fasan aufzuscheuchen, damit mein Gastvater ihn schiessen konnte - nicht mein Verständnis von Spass.
Winterzeit bedeutet wie schon vor einigen Tagen erwähnt für meine Haut den ultimativen Ausnahmezustand. Ich werde blass - leichenblass mit roter Nase (und der nächste, der mit das sagt, darf mir ein paar Tage in der Sonne finanzieren - ich denke da an Miami) und meine Haut wird trocken, rot und juckt. Grundsätzlich also alles Kacke.
Da ich bestimmt nicht die einzige bin, der es so geht, kommen hier jetzt meine Survival-Tipps für die überflüssige Jahreszeit. Trockene Haut am Körper bekämpfe ich seit Teeniezeiten mit Babyöl von Penaten. Klingt komisch, aber es hilft. Ich mach das wie in der Werbung auf die noch nasse Haut und ich mach es leider nicht täglich, weil ich es ab und zu mal vergesse.
Im Gesicht wird es schon schwieriger. Jeder hat Tipps, ich reagiere auf die meisten allergisch. So kommt es, dass ich im Büro mittags immer nach cremen muss - hab ich die Creme mal nicht dabei, wird es ein langer Tag. Einmal die Woche kommt Urea auf meine Haut, das hilft auch im Notfall. Angeblich sollen auch Luftbefeuchter helfen. Ich werde mal einen hier auf der Arbeit zur Freude der Kollegen aufstellen. Zu Hause hab ich nämlich nicht so ein grosses Problem.
So, ich hoffe, das hilft jetzt irgendjemanden... Der nächste Frühling kommt aber bestimmt.
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