Derzeit ist es im Südwesten der USA so trocken wie nie. Es hat seit Dezember 2013 eigentlich nicht mehr geregnet. Man sieht das vor allem am Hoover Damm. Im Link oben, sieht man wie der Stausee derzeit aussieht im Vergleich zu sonst. Die meisten Bäume sind vertrocknet und der Wasserstand ist niedrig wie nie.
Die US Regierung gibt Tipps, wie man Wasser sparen kann. Auch Prominenten machen mit und unterstützen die Initiative. Wie kam es nun aber zu dieser ungewöhnlichen Dürre? Grund ist die Ridiculously Resilient Ridge eine sehr stabiles Hochdruckgebiet über dem nördlichen Pazifik. Dadurch wird der normale Verlauf von Winterstürmen nach Norden abgelenkt und in Kalifornien und weiteren südwestlichen Staaten ist es heiss und trocken.
Dazu kommen dann noch lange Perioden sehr heisser Tage. Der letzte Winter in Kalifornien war der heisseste seit Wetteraufzeichnung und 2014 ist bisher das heisseste Jahr.
In Deutschland waren die letzten beiden superheissen Jahr 2003 (da hatte ich fünf Monate Freiheit zwischen Abi und Uni) und 2007 (da war ich noch in der Uni und kann mich auch gar nicht mehr so daran erinnern). Dieses Jahr regnet es bei uns viel zu viel. Ich bin dafür, dass der September nochmal richtig schön heiss bei uns wird und es dafür mal wieder regelmässig im Südwesten der USA regnet.
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Mittwoch, 6. August 2014
Dienstag, 15. Juli 2014
Eiproduktion in den USA und Europa
Irgendwie ist das Thema Ei ein prominentes dieser Tage. Und hier wieder ein Artikel, den ich heute morgen in der Los Angeles Times gefunden habe. Der Artikel beschäftigt sich damit, dass in Europa die Eier eher bei Zimmertemperatur gelagert werden und nicht im Kühlschrank. Ich kenn's gar nicht anders als die Eier in den Kühlschrank zu tun. Warum sonst hat man den Bereich in der Kühlschranktür (außer für Überraschungseier).
Grund für den unterschiedlichen Ansatz auf den beiden Kontinenten ist die Produktionsweise. Erst dachte ich: Hä, die legen ja wohl alle die Eier auf die selbe Art und das tun sie auch. Der Unterschied ist folgender: In den USA werden die Eier nach dem Legen einfach nur heiss abgewaschen, getrocknet, mit Chlor besprüht und in den Verkauf gegeben. In Europa hingegen werden die Hühner geimpft gegen Salmonellen und deshalb ist die Wahrscheinlichkeit, dass man sich Salmonellen holt, wenn man ein ungekühltes Ei isst in Europa sehr viel geringer als in den USA.
Grund für den unterschiedlichen Ansatz auf den beiden Kontinenten ist die Produktionsweise. Erst dachte ich: Hä, die legen ja wohl alle die Eier auf die selbe Art und das tun sie auch. Der Unterschied ist folgender: In den USA werden die Eier nach dem Legen einfach nur heiss abgewaschen, getrocknet, mit Chlor besprüht und in den Verkauf gegeben. In Europa hingegen werden die Hühner geimpft gegen Salmonellen und deshalb ist die Wahrscheinlichkeit, dass man sich Salmonellen holt, wenn man ein ungekühltes Ei isst in Europa sehr viel geringer als in den USA.
Freitag, 4. Juli 2014
Independence Day
Heute ist in den USA Unabhängigkeitstag. Der Tag, den man am Strand verbringt, abends BBQt und nachts Feuerwerk guckt. Ich liebe den 04. Juli. Denn auch wenn alle meinen, dass die USA ihren Glanz verlieren, ist es für mich immer noch ein Stück Heimat. Klar, wenn man hinter die Kulissen guckt, ist in der Schweiz und in Deutschland vieles sehr viel besser als in den USA, aber ohne die USA wären wir jetzt auch nicht da wo wir sind.
Am 04. Juli 1776 haben die 13 Gründerstaaten die Unabhängigkeit von den Losern aus Großbritannien ratifiziert. In diesem Dokument wurden die USA das erste Mal als United States of America bezeichnet und wird heute noch als Tag der Staatsgründung gesehen. Die Verfassung der USA wurde erst danach geschrieben und am 21. Juni 1788 verabschiedet.
Die Hymne der USA ist übrigens noch nicht so alt. Sie wurde erst am 03. März 1931 zur offiziellen Hymne. Geschrieben wurde sie jedoch schon 1814. Die Melodie basiert auf einem britischen Trinklied (da schließt sich der Kreis).
Ich konnte heute aus fußballerischen Gründen nicht in rot-weiss-blau zur Arbeit erscheinen...
Am 04. Juli 1776 haben die 13 Gründerstaaten die Unabhängigkeit von den Losern aus Großbritannien ratifiziert. In diesem Dokument wurden die USA das erste Mal als United States of America bezeichnet und wird heute noch als Tag der Staatsgründung gesehen. Die Verfassung der USA wurde erst danach geschrieben und am 21. Juni 1788 verabschiedet.
Die Hymne der USA ist übrigens noch nicht so alt. Sie wurde erst am 03. März 1931 zur offiziellen Hymne. Geschrieben wurde sie jedoch schon 1814. Die Melodie basiert auf einem britischen Trinklied (da schließt sich der Kreis).
Ich konnte heute aus fußballerischen Gründen nicht in rot-weiss-blau zur Arbeit erscheinen...
Donnerstag, 26. Juni 2014
Die WM im Ausland
Wenn ich mir so die letzten zwei Wochen angucke, dann finde ich es immer wieder interessant die WM als Ausländerin zu erleben. Vorab muss ich mal ganz kurz festhalten, dass die WM für mich Unterhaltung ist. Mehr nicht. Es geht für mich um nichts und es geht auch keine Welt unter, wenn Deutschland irgendwann rausfliegt. Nichtsdestotrotz gibt mir die WM die Möglichkeit mal kurz über Folgendes nachzudenken.
Grundsätzlich musste ich feststellen, dass wir Deutschen eher unbeliebt sind. Die Schweizer halten eher zu den Holländern als zu uns und die wenigsten würden uns den Sieg gönnen. Das finde ich Schade. Natürlich will ich auch nicht, dass Spanien wieder gewinnt (gut, das hat sich ja jetzt erledigt), aber am Ende sollen die Besten gewinnen (besonders über Underdogs freu ich mich immer). Ich ärger mich auch, wenn die doofen Bayern gewinnen (vor allem mit ihrem Bayern-Dusel), aber nur ungefähr 2 Minuten. Dann schalt ich um und es ist mir egal. Hätte also Spanien wieder gewonnen, dann hätte ich gedacht: "Hm, die waren halt die Besten. Nervig" und hätte mich auf die Leichtathletik-WM in 2015 vorbereitet. Deutschland aber wird fast schon gehasst. Wir sind wirtschaftlich zu stark, haben zu viel Macht in der Welt und sind zu direkt und zu hart und dann können wir auch noch Fußball spielen (also ich nicht, aber die National-Elf halt schon).
Gestern spielte nun die Schweiz. Ich war beim Training und sah noch den Rest der 1. Halbzeit. Als die 2. Halbzeit angepfiffen wurde, bin ich ins Bett. Ehrlich gesagt hat mich das Spiel nicht sonderlich interessiert. Ich muss dazu sagen, dass ich auch heute nur die 1. Halbzeit vom Deutschlandspiel sehen werde. Ich hab abends Training und das hat Priorität. Klar will ich, dass Deutschland gewinnt. Allerdings hab ich auch eine Verbindung zu den Amis. Und wenn's um Sport und die Amis geht, bin ich meistens für die. Sie können es halt einfach. Nur Soccer können sie nicht so gut. Ich hab sie noch nicht spielen sehen diese WM, aber ich wette der Klinsi hat schon sein Bestes gegeben.
Es ist also irgendwie nicht einfach, wenn man Deutsche in der Schweiz ist mit einer langen Verbindung zu den USA. Am Ende bin ich dann doch einfach Deutsche - zumindest wenn's um Fußball geht.
Ein Hinweis noch: Liebe deutsche Mitbürger in der Schweiz, bitte hört auf Schweiztrikots zu tragen. Ihr macht Euch absolut lächerlich und es wirkt voll anbiedernd. Ich muss mich immer zusammenreißen, dass ich Euch nicht sage wie peinlich das wirkt wenn ihr mit anderen Deutschen an einem Tisch sitzt, keine Schweizer in Eurem Freundeskreis zu sein scheinen und ihr euer Schweiztrikot anhabt. Da schäm ich mich immer so für Euch...
Grundsätzlich musste ich feststellen, dass wir Deutschen eher unbeliebt sind. Die Schweizer halten eher zu den Holländern als zu uns und die wenigsten würden uns den Sieg gönnen. Das finde ich Schade. Natürlich will ich auch nicht, dass Spanien wieder gewinnt (gut, das hat sich ja jetzt erledigt), aber am Ende sollen die Besten gewinnen (besonders über Underdogs freu ich mich immer). Ich ärger mich auch, wenn die doofen Bayern gewinnen (vor allem mit ihrem Bayern-Dusel), aber nur ungefähr 2 Minuten. Dann schalt ich um und es ist mir egal. Hätte also Spanien wieder gewonnen, dann hätte ich gedacht: "Hm, die waren halt die Besten. Nervig" und hätte mich auf die Leichtathletik-WM in 2015 vorbereitet. Deutschland aber wird fast schon gehasst. Wir sind wirtschaftlich zu stark, haben zu viel Macht in der Welt und sind zu direkt und zu hart und dann können wir auch noch Fußball spielen (also ich nicht, aber die National-Elf halt schon).
Gestern spielte nun die Schweiz. Ich war beim Training und sah noch den Rest der 1. Halbzeit. Als die 2. Halbzeit angepfiffen wurde, bin ich ins Bett. Ehrlich gesagt hat mich das Spiel nicht sonderlich interessiert. Ich muss dazu sagen, dass ich auch heute nur die 1. Halbzeit vom Deutschlandspiel sehen werde. Ich hab abends Training und das hat Priorität. Klar will ich, dass Deutschland gewinnt. Allerdings hab ich auch eine Verbindung zu den Amis. Und wenn's um Sport und die Amis geht, bin ich meistens für die. Sie können es halt einfach. Nur Soccer können sie nicht so gut. Ich hab sie noch nicht spielen sehen diese WM, aber ich wette der Klinsi hat schon sein Bestes gegeben.
Es ist also irgendwie nicht einfach, wenn man Deutsche in der Schweiz ist mit einer langen Verbindung zu den USA. Am Ende bin ich dann doch einfach Deutsche - zumindest wenn's um Fußball geht.
Ein Hinweis noch: Liebe deutsche Mitbürger in der Schweiz, bitte hört auf Schweiztrikots zu tragen. Ihr macht Euch absolut lächerlich und es wirkt voll anbiedernd. Ich muss mich immer zusammenreißen, dass ich Euch nicht sage wie peinlich das wirkt wenn ihr mit anderen Deutschen an einem Tisch sitzt, keine Schweizer in Eurem Freundeskreis zu sein scheinen und ihr euer Schweiztrikot anhabt. Da schäm ich mich immer so für Euch...
Mittwoch, 18. Dezember 2013
Sauna
Seit der letzten Massage im Oktober (oder so) gehe ich einmal die Woche nach dem Training in die Sauna. Ich hasse es, aber es bringt doch recht viel, vor allem meinen armen Muskeln, die teilweise schon ganz schön beansprucht werden.
So war ich auch gestern wieder da. Ich gehe antizyklisch, denn wenn alle in einer Sauna sitzen zum Aufguss, geh ich in eine der anderen und bin alleine. Ja, ich bin so uncool, dass ich halt nicht gerne nackt vor Fremden rumlauf. Und selbst wenn ich alleine in der Sauna bin, bleib ich ins Handtuch gewickelt. In den USA war es deutlich entspannter im Bikini nach dem Sport in die Sauna zu gehen wo alle bekleidet waren, aber gut - genug von mir und meiner Befindlichkeit.
Warum also geht man in der Schweiz und in Deutschland nackt in die Sauna und in den USA angezogen? Und was sind die jeweiligen Vor- und Nachteile? Wie immer liefert wikipedia die Antwort:
http://de.m.wikipedia.org/wiki/Sauna
Die USA sind ja bekanntermaßen ein wenig prüder und Nacktheit ist nicht so entspannt wie hier. Yay, USA. Ich will da auch keinen nackt sehen in der Sauna. Hat also was von Selbstschutz auf zwei Ebenen. :)
Argumente gegen die Textilsauna sind die Chlorbelastung durch Badebekleidung (man kann ja vorher duschen) und die mangelnde Blutzirkulation durch Kleidung.
Argumente dafür sind, dass man sich einfach entspannter verhält, weil man nicht total aufpassen muss, dass das Handtuch verrutscht (das kenn ich).
Either way bringt es weniger Muskelkater und entspanntere Muskeln, also werd ich auch weiter gehen und mich komplett bescheuert anstellen.
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