Als wir vor einigen Tagen in einer unserer Lieblings-after-work-locations sassen und ich meine Cola serviert bekam, kam Nicole nicht umhin zu fragen: Warum kommt der Strohhalm (schweizerdeutsch: Röhrli) eigentlich wieder raus, wenn man ihn in kohlensäurehaltige Getränke steckt?
Ursache für den Effekt ist Kohlenstoffdioxid. Es sammelt sich an rauen Oberflächen in bläschenform an. Haften genug Bläschen an selbigen, dann heben sie das ins Sprudelwasser (etc.) geworfene Objekt auch wieder an. Schön erklärt hat es der WDR (hat sich also gelohnt, dass ich 2.5 Jahre GEZ-Gebühren bezahlt hab...).
Dienstag, 30. September 2014
Montag, 29. September 2014
Krokodilsleben
Gestern war ich mit einer lieben Kollegin brunchen. Beim Brunchen ess ich immer alles durcheinander und wunder mich dann, dass mir schlecht wird. Es ist immer dasselbe. So kam es, dass ich gestern Abend auf der Couch und fragte mich: Ist das ein Hungergefühl oder ist mir immer noch schlecht. Jaja, tragischerweise kann ich das manchmal nicht differenzieren. Man könnte hier jetzt eine Diskussion aufkommen lassen wie weit unsere Gesellschaft gekommen ist, dass Vollgefühl und Hunger nicht mehr unterschieden werden können, aber da ich da schlecht wegkomme, lasse ich das jetzt lieber.
Auf jeden Fall stellte ich die Frage auch einem Bekannten, während wir eh gerade am Chatten waren. Er meinte, es sei Hunger, da der menschliche Körper nicht darauf ausgelegt ist, Nahrung stundenlang zu speichern und erst bei Bedarf zu verwerten. Ich entgegnete, dass ich da mehr wie ein Alligator bin...
Gesagt gegoogelt und tatsächlich fressen Alligatoren nicht so häufig, aber häufiger als Krokodile. Krokodile essen ca. 50 Mahlzeiten im Jahr, wenn die Beute denn gross genug ist. Sie jagen überwiegend nachts, ziehen ihre Beute unter Wasser, wo sie ertrinkt. Danach beissen sie über einen längeren Zeitraum immer mal wieder Stückchen ab. Snacken tu ich auch immer mal wieder zwischendurch...
Ein weiterer Punkt, der Krokodile und mich verbindet, ist die Tatsache, dass weder sie noch ich wirklich kauen. Sie, weil sie es nicht können und ich, weil ich, wenn ich Hunger hab, Hunger hab und dann geht's meist um Sekunden. Wer mich schonmal essen gesehen hat, wenn ich wirklich kurz vor der Unterzuckerung stand, der wird wissen was ich meine...
Was Krokodile mir voraushaben, ist, dass sie Steine, sogenannte Gastrolithen, im Magen haben. Welche Funktion sie genau haben, ist nicht klar, aber wahrscheinlich helfen sie die abgebissenen Stücke zu zerkleinern. Eine Option, die ich zwar hätte, von der ich aber lieber keinen Gebrauch mache...
Auf jeden Fall stellte ich die Frage auch einem Bekannten, während wir eh gerade am Chatten waren. Er meinte, es sei Hunger, da der menschliche Körper nicht darauf ausgelegt ist, Nahrung stundenlang zu speichern und erst bei Bedarf zu verwerten. Ich entgegnete, dass ich da mehr wie ein Alligator bin...
Gesagt gegoogelt und tatsächlich fressen Alligatoren nicht so häufig, aber häufiger als Krokodile. Krokodile essen ca. 50 Mahlzeiten im Jahr, wenn die Beute denn gross genug ist. Sie jagen überwiegend nachts, ziehen ihre Beute unter Wasser, wo sie ertrinkt. Danach beissen sie über einen längeren Zeitraum immer mal wieder Stückchen ab. Snacken tu ich auch immer mal wieder zwischendurch...
Ein weiterer Punkt, der Krokodile und mich verbindet, ist die Tatsache, dass weder sie noch ich wirklich kauen. Sie, weil sie es nicht können und ich, weil ich, wenn ich Hunger hab, Hunger hab und dann geht's meist um Sekunden. Wer mich schonmal essen gesehen hat, wenn ich wirklich kurz vor der Unterzuckerung stand, der wird wissen was ich meine...
Was Krokodile mir voraushaben, ist, dass sie Steine, sogenannte Gastrolithen, im Magen haben. Welche Funktion sie genau haben, ist nicht klar, aber wahrscheinlich helfen sie die abgebissenen Stücke zu zerkleinern. Eine Option, die ich zwar hätte, von der ich aber lieber keinen Gebrauch mache...
Donnerstag, 25. September 2014
Die Zahl
Wenn man erwachsen wird, verhält man sich ja manchmal nicht besser als in den Teeniejahren. Am Dienstag waren wir mit Arbeitskollegen beim After-Work-Beer. Tatsächlich gab es genau ein Bier. Unsere Abteilung spaltet sich in zwei Generationen. Die 30 bis 35 jährigen und dann alles Ü40. Wir Jüngeren (wenn man von jung sprechen kann) sassen also zusammen und plötzlich kam das Gespräch auf die Anzahl Sexualpartner, die man schon hatte.
Unter Freunden meist ein Grund zu Lachen und jemanden der sich ziert aufzuziehen, ist es in einer Beziehung eine der meist gefürchtetsten Fragen überhaupt. Während die meisten Frauen aber wahrscheinlich eher straight forward sind und sagen wie es ist (oder die politisch korrekte Antwort von 6 bis 7 - laut Studien der bundesdeutsche Durchschnitt einer Frau), sind Männer komplizierter. Ich hab Kumpels, die sagen irgendwas zwischen 10 und 200. Sehr präzise. Und sie würden kaum zugeben was ihre echte Zahl ist oder sie sagen sowas wie: Ich kann mich nicht mehr dran erinnern.
Ich persönlich enthalte mich bei solchen Diskussionen so gut es geht. In einer Beziehung würde ich die Zahl nie sagen und auch nicht fragen. Das führt nur zu Problemen und Diskussionen und die bekommen die meisten Typen auch einfach nur so, weil sie was Dummes sagen. :-) Und eigentlich ist die Zahl dann ja auch egal...
Unter Freunden meist ein Grund zu Lachen und jemanden der sich ziert aufzuziehen, ist es in einer Beziehung eine der meist gefürchtetsten Fragen überhaupt. Während die meisten Frauen aber wahrscheinlich eher straight forward sind und sagen wie es ist (oder die politisch korrekte Antwort von 6 bis 7 - laut Studien der bundesdeutsche Durchschnitt einer Frau), sind Männer komplizierter. Ich hab Kumpels, die sagen irgendwas zwischen 10 und 200. Sehr präzise. Und sie würden kaum zugeben was ihre echte Zahl ist oder sie sagen sowas wie: Ich kann mich nicht mehr dran erinnern.
Ich persönlich enthalte mich bei solchen Diskussionen so gut es geht. In einer Beziehung würde ich die Zahl nie sagen und auch nicht fragen. Das führt nur zu Problemen und Diskussionen und die bekommen die meisten Typen auch einfach nur so, weil sie was Dummes sagen. :-) Und eigentlich ist die Zahl dann ja auch egal...
Mittwoch, 24. September 2014
Take me out to the gym...
Nachdem mein Tanzprogramm aufs Brutalste gekürzt wurde, hab ich jetzt nicht mehr genug Bewegung.. Grund genug für mich, mich im Fitnessstudio anzumelden. Bei mir um die Ecke macht ein sehr grosser Fitnesspark mit Schwimmbad und allem drum und dran auf Ende Oktober und ich hab mich da mal angemeldet. Besonders super ist das, weil ich dann auch sonntags mal was machen kann.
Das ist natürlich nicht meine erste Fitnessstudio-Mitgliedschaft. Die hab ich mit 18 abgeschlossen. Danach folgte ein Wechsel in ein andere Studio, in dass ich dann ca. vier Mal die Woche neben der Uni gegangen bin. Mit dem Umzug in die Schweiz war's mit Fitnessstudios dann vorbei, denn ich hatte ja das Tanzen.
Grundstein für Fitnessstudios legten die Griechen. In deren Gymnasien wurde trainiert um den Körper fit zu halten. Irgendwann wurde es aber als unchic angesehen einen trainierten Körper zu haben, denn nur das Landvolk musste körperlich arbeiten. Muskeln und Bräune waren ein Zeichen von Armut. Erst Ende des 19. Jahrhunderts wurde Sport wieder wichtiger. Vor allem in Form von Wettkämpfen. Aber auch hier hat es wieder einer geschafft es für alle anderen zu versauen und das war Hitler, denn er fand, dass der Körper durchtrainiert sein muss. Nach dem Krieg war also nicht mehr viel mit dem Bild vom Athleten.
Fitnessstudios sind erst seit de 80ern so richtig populär. Damals während der grossen Aerobicwelle. Selbst mein Vater hat sich daran gemacht in die ein oder andere Aerobicstunde zu gehen, wahrscheinlich um meine Mutter zu beeinflussen und wahrscheinlich hat er das nicht geschafft - sie hat ihn aber dann trotzdem heiratet...
Ich freu mich auf jeden Fall mal wieder ein bisschen Sport im Studio zu machen und diesmal hab ich da so viele Möglichkeiten. Wird super ;-)
Das ist natürlich nicht meine erste Fitnessstudio-Mitgliedschaft. Die hab ich mit 18 abgeschlossen. Danach folgte ein Wechsel in ein andere Studio, in dass ich dann ca. vier Mal die Woche neben der Uni gegangen bin. Mit dem Umzug in die Schweiz war's mit Fitnessstudios dann vorbei, denn ich hatte ja das Tanzen.
Grundstein für Fitnessstudios legten die Griechen. In deren Gymnasien wurde trainiert um den Körper fit zu halten. Irgendwann wurde es aber als unchic angesehen einen trainierten Körper zu haben, denn nur das Landvolk musste körperlich arbeiten. Muskeln und Bräune waren ein Zeichen von Armut. Erst Ende des 19. Jahrhunderts wurde Sport wieder wichtiger. Vor allem in Form von Wettkämpfen. Aber auch hier hat es wieder einer geschafft es für alle anderen zu versauen und das war Hitler, denn er fand, dass der Körper durchtrainiert sein muss. Nach dem Krieg war also nicht mehr viel mit dem Bild vom Athleten.
Fitnessstudios sind erst seit de 80ern so richtig populär. Damals während der grossen Aerobicwelle. Selbst mein Vater hat sich daran gemacht in die ein oder andere Aerobicstunde zu gehen, wahrscheinlich um meine Mutter zu beeinflussen und wahrscheinlich hat er das nicht geschafft - sie hat ihn aber dann trotzdem heiratet...
Ich freu mich auf jeden Fall mal wieder ein bisschen Sport im Studio zu machen und diesmal hab ich da so viele Möglichkeiten. Wird super ;-)
Dienstag, 23. September 2014
Gehirn-Joggen
Nicole und ich spielen ja einmal die Woche Squash und weil wir immer besser werden (okay, nicht wirklich) und weil Nicole es unbedingt will (...ich eigentlich nicht) spielen wir immer die letzten 5 Minuten mit links.
Nicole ist davon überzeugt, dass wir so beide Gehirnhälften trainieren und deshalb bessere Menschen werden oder so. Ich mach den Scheiss mit, weil es einfacher ist als Diskussionen zu führen :-).
Also es ist so, dass wenn man ab und zu mal was mit der nicht-dominanten Hand macht, dass das dann stimulierend auf das Gehirn wirken kann. Allerdings kann eine erzwungene Umerziehung im Kindesalter später negative Konsequenzen für die Person haben. Die Gehirne von Rechts- und Linkshändern sind anders strukturiert. Das hat Auswirkungen auf räumliches Empfinden und Körpergefühl.
Ich mag mein rechtshändig dominiertes Körpergefühl. Interessanterweise trete ich auch Bälle mit rechts, mein Snow-/ Skateboardstyle ist aber goofy...
Aus meiner Sicht beweist das meine Flexibilität ausreichend und ich sollte einfach mit rechts spielen dürfen. Zumal ich ziemlich müde heute bin und wenig Lust hab...
Nicole ist davon überzeugt, dass wir so beide Gehirnhälften trainieren und deshalb bessere Menschen werden oder so. Ich mach den Scheiss mit, weil es einfacher ist als Diskussionen zu führen :-).
Also es ist so, dass wenn man ab und zu mal was mit der nicht-dominanten Hand macht, dass das dann stimulierend auf das Gehirn wirken kann. Allerdings kann eine erzwungene Umerziehung im Kindesalter später negative Konsequenzen für die Person haben. Die Gehirne von Rechts- und Linkshändern sind anders strukturiert. Das hat Auswirkungen auf räumliches Empfinden und Körpergefühl.
Ich mag mein rechtshändig dominiertes Körpergefühl. Interessanterweise trete ich auch Bälle mit rechts, mein Snow-/ Skateboardstyle ist aber goofy...
Aus meiner Sicht beweist das meine Flexibilität ausreichend und ich sollte einfach mit rechts spielen dürfen. Zumal ich ziemlich müde heute bin und wenig Lust hab...
Montag, 22. September 2014
Day Spa
Derzeit bin ich also in München. Alleine. Eigentlich wäre ja Oktoberfest und eigentlich würde ich da mit meinen Kölner Kollegen hier sein, aber der Chef-Organisator wird Vater und der Rest kommt dann auch nicht. Ich hatte mein Hotelzimmer wie immer frühzeitig gebucht und bin deshalb alleine.
Aber ich wäre ja nicht ich, wenn ich nicht ein ultimatives Superprogramm zusammenstellen könnte. Samstags ging's ein bisschen Shoppen, Sonntag ging's ins DaySpa mit Massagen und so und heute zu meinem Ex-Chef und Ex-Kollegen Mittagessen und Kaffee trinken.
Nun aber zurück zum DaySpa. Ich hab das noch nie gemacht, aber YOLO also bot sich München an. Wie aber benimmt man sich in einem DaySpa?
Aber ich wäre ja nicht ich, wenn ich nicht ein ultimatives Superprogramm zusammenstellen könnte. Samstags ging's ein bisschen Shoppen, Sonntag ging's ins DaySpa mit Massagen und so und heute zu meinem Ex-Chef und Ex-Kollegen Mittagessen und Kaffee trinken.
Nun aber zurück zum DaySpa. Ich hab das noch nie gemacht, aber YOLO also bot sich München an. Wie aber benimmt man sich in einem DaySpa?
Bei dem Spa, zu dem ich gegangen bin, muss man nichts mitbringen aber ca. 15 Minuten vorher da sein um sich in Ruhe umzuziehen und zu chillen. Ich hatte ne Massage und ne Pediküre. Die meisten Spas geben eine Etiquette auf ihrer Website zur Info aber mehr als pünktlich sein, vorher duschen und was man so mitbringen muss schreiben die auch nicht. So ne allgemeine Anleitung wie zum Beispiel in der Sauna scheint es nicht zu geben...
Mein Spa war übrigens das hier: http://www.aiyasha-spa.de
War entspannend!
Sonntag, 21. September 2014
Gehen oder Schreiben?
Ich befinde mich gerade in München. Wie jedes Jahr. Leider ist dieses Jahr aber alles anders als sonst. Generell ist vieles irgendwie anders und deshalb hab ich vielleicht auch nicht die Lust gehabt etwas zu schreiben. Seit Tagen debattiere ich mit mir: weiterschreiben oder es lassen? So ganz weiß ich noch immer keine Antwort auf meine Sinnkrise, aber Schreiben hat für mich therapeutische Wirkung und wer mich kennt weiß: ich brauch Therapie. Außerdem sind die wirklich großen Schriftsteller (und andere Genies) in ihrer Zeit verkannt und auch erst post-mortem voll gewürdigt worden... Ich hab also noch Potential.
http://www.portalgesund.de/tagebuch.php
Schreiben ist vor allem deshalb Therapie, weil man, wenn man ehrlich ist, sich selbst aufzeigt wo die Probleme liegen. Ich persönlich schreib kein Tagebuch oder so... Auch wenn das wahrscheinlich ne gute Sache wäre. Mit 9 hatte ich mal eins. Ich hab jeden Abend eine Seite geschrieben und von meiner Mutter Korrektur lesen lassen. Mit 9 hat man halt noch keine echten Geheimnisse. Zwischen 12 und 18 kam das wieder auf. Da kann man dann genau nachlesen in wen ich so alles verknallt war (ich muss die Dinger mal aus dem Keller holen und lesen). Nachdem meine Mutter gestorben ist, hab ich damit aufgehört. Was rückblickend ziemlich schade ist, denn mir fehlen sehr viele Erinnerungen ans letzte Schuljahr und die ersten Semester an der Uni.
Vielleicht also ist es Zeit sich in meinem hohen Alter wieder dem Thema zu widmen. Keine Sorge, der Blog wird oberflächlich bleiben :). Ich bin ja nicht Carrie Bradshaw ;-).
Schreiben -> Selbstreflexion at its best.
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