Freitag, 25. Juli 2014

Meins!

Vor ein paar Tagen bin ich auf einen Artikel gestossen, der tierische Eifersucht behandelte. In einer kalifornischen Studie konnte nachgewiesen werden, dass Hund eifersüchtig sind, wenn Herrchen oder Frauchen einen anderen Hund streichelt.
Meine Katze Katze war auch anfangs megaeifersüchtig, allerdings nicht auf Pinky (also vielleicht schon, aber das hat sie nicht so gezeigt) sondern auf Andy. Immer wenn wir auf der Couch nebeneinander sassen, hat sie sich zwischen uns gedrängelt und wollte von mir gekuschelt werden. Irgendwann hat sie aber ihre Meinung geändert und die beiden waren bis zum Schluss ein Herz und eine Seele. Wahrscheinlich weil er ihr immer was von seinem Burger abgegeben hat... Da war ich dann eifersüchtig: Meine Katze (Hände weg) und mein Freund (Pfoten weg). ;-)

Dabei wurde getestet wie Hunde sich verhalten, wenn Herrchen oder Frauchen sich einem Eimer, einem Buch oder einer Hundeattrappe mit Zuneigung zu wand. Bei der Hundeattrappe reagierten die meisten Hunde mit bellen, bedrängen oder schnappen. Beschäftigte sich der Hundebesitzer jedoch mit dem Buch oder dem Eimer zeigten die Hunde weniger Verhaltensauffälligkeiten.

Die Forscher schließen daraus, dass Eifersucht doch keine komplexe Emotion ist, sondern es darauf reduziert werden kann, dass man nur jemanden braucht den man sehr mag und jemand anderen, der einem das wegnehmen kann. Kinder, die auch Eifersucht zeigen, und Hunde haben aber nicht das Problem, dass noch andere Emotionen getriggert werden, wie sich selbst zu hinterfragen und so.


Donnerstag, 24. Juli 2014

Graue Haare

Momentan sind graue Haare bei einigen meiner Kollegen ein beliebtes Thema. So kam Nicole mit der Idee doch mal etwas darüber zu schreiben.
Ich selbst hab da noch keine Probleme mit, wohingegen die ein oder andere gleichaltrige Freundin sich schon Gedanken macht. Mein Vater ist erst sehr spät grau geworden, meine Mutter nie. Vielleicht hab ich also Glück und muss auch erst 50 plus werden. Bisher ist das aber eine Sache, die mich persönlich nur sehr wenig stresst - ich glaub mir stehen weisse Haare - hatte ich als Kind schon mal fast und das sah jetzt nicht komplett Kacke aus.

Wie also kommt es, dass Haare (besonders nach Stresssituationen) grau werden können?
Ursache grauer Haare bin nicht ich (wie es von dem ein oder anderen gerne behauptet wird), sondern es gehört zum Alterungsprozess, dass der Körper aufhört Melanin zu produzieren. Dadurch werden Haare grau, bzw eigentlich farblos. Normal ist es wohl zwischen dem 25. und 30. Lebensjahr die ersten grauen Haare zu entdecken. Wann die Haare aber grau werden, ist genetisch bedingt. Juhu.
Stress und Nährstoffmängel können aber auch dazu führen, dass der Körper nicht mehr genug Melanin produziert und die Haare grau werden. Haarwurzeln sind von vielen Nerven umgeben und werden negativ von Stressbotenstoffen beeinflusst. Das kann dazu führen, dass die Haare nicht nur nicht mehr mit Melanin versorgt werden, sie können auch ausfallen.

Man kann aber nicht über Nacht ergrauen. Bei Marie-Antoinette wurde das ja behauptet. Tatsächlich sind graue Haare aber ein Mix aus weissen und dunklen Haaren, wenn nun durch psychischen Stress ausgerechnet die dunklen Haare nicht mehr optimal mit Nährstoffen versorgt werden und ziemlich gleichzeitig ausfallen, dann wirkt es so als wäre jemand in kürzester Zeit weiss geworden oder stärker ergraut.

Mittwoch, 23. Juli 2014

Dann lach ich lieber

Satire, die: Kunstgattung (Literatur, Karikatur, Film), die durch Übertreibung, Ironie und [beißenden] Spott an Personen, Ereignissen Kritik übt, sie der Lächerlichkeit preisgibt, Zustände anprangert, mit scharfem Witz geißelt. Sagt der Duden.

Ich persönlich bin grosser Fan von guter Satire. Ich wende Sarkasmus ständig an um aus Missständen noch was Positives zu ziehen. Wenn man die Wahl hat zwischen Lachen oder Weinen, dann sollte man immer Lachen bevorzugen. Und manchmal bleibt einem nichts anderes übrig, wenn man dauerhaft geistig gesund bleiben will in einer Welt die immer bekloppter wird.

Nun ist es so, dass Sarkasmus und Ironie beim Empfänger ein gewisses Mass an Intelligenz voraussetzen. Nicht Intelligenz im IQ Sinne des Wortes, sondern emotionale Intelligenz. Mein Problem ist, dass diese meinen Gesprächspartnern häufig fehlt. Manchmal sind die Leute um mich herum schon ein bisschen so wie Sheldon Cooper. Sie nehmen Gesagtes für voll und denken dann ich sei negativ. Whatever, denke ich und ärgere mich dann über mich, dass ich Hoffnung auf Verständnis hatte und über sie, dass sie einen genialen Spruch selbst dann nicht bemerken, wenn er ihnen in den Hintern tritt.

Satire ist also meine Art geistig gesund zu bleiben und mich nicht wie ein Hamster im Rad zu verhalten. Es ist für mich eine Form von Selbstschutz und eine Art Ventil für mich. Ich baue so Stress ab, kurz gesaght. Stress, der sich durch Nörgler und Vollpfosten ergibt. Also immer dran denken: Wenn man die Wahl hat zu Lachen oder zu Weinen dann sollte man immer das Lachen vorziehen.

Dienstag, 22. Juli 2014

Miami ♥ and the Beaches

Noch ein paar Tage überleben und dann geht es endlich endlich endlich in den Urlaub. Und da ich ja schon den ein oder anderen Tipp für Los Angeles gegeben hab, kommt jetzt mein Miami Guide.

Essen: Auch hier gibt es die Cheesecake Factory in der Aventura Mall. In 'n Out gibt es leider nicht, dafür aber ein anderes sehr gutes Restaurant nämlich Flanigan's . Exzellente Burger und sehr gute Rips. Meine Eltern waren schon grosse Fans von dem Laden. Das einzige was stört ist die Klimaanlage - ein generelles Problem im Miami und dieses Mal nehm ich direkt Medizin gegen Bronchitis mit. In der Bayside gibt's ein Bubba Gump Shrimps und ein Chili's mit Hafenblick, also auch sehr zu empfehlen. Ansonsten ist man am Ocean Drive nie verkehrt. Super Frühstück gibt's im News Cafe.

Shoppen: Die Klassiker Aventura Mall, Bayside Market Place (outdoor), Dolphin Mall (eher Outlet) und Lincoln Road Mall (outdoor). Jede Mall hat die wichtigsten Stores und es gibt selbstverständlich was zu essen.

Sightseeing: Das mach ich jetzt als Liste, denn Florida ist voll von Sehenswürdigkeiten: South Beach, Miami, Everglades, Cape Canaveral, die Florida Keys mit Key West, Orlando mit den diversen Freizeitparks (Disney World, Universal Studios etc.) Golfküste mit Clearwater (megaschöner Strand, aber Achtung vor den Scientologen) und Tampa, Daytona Beach (aber kein must aus meiner Sicht) und im Norden Jacksonville.

Falls jemand nen guten Tipp für ein HipHop Tanzstudio in Miami hat, lasst es mich bitte wissen, wenn ich eins finde, dann lass ich es euch wissen.

Montag, 21. Juli 2014

Doping

Es ist ja wieder Tour de France und auch wenn ich noch keine Etappe gesehen habe und es auch sonst nur sehr am Rande verfolge, so frage ich mich doch: Gibt es schon Dopingfälle. Gerade im Radsport sitzt man vorm TV und denkt sich: Wenn der nicht gedopt ist, dann weiss ich auch nicht. Unvergessen bleibt für Anke und mich die Tour 2006 als Floyd Landis nach einem katastrophalen Vortag auf einmal einen Berg hochspurtete als wäre nie was gewesen und das bisschen Berg kein Hindernis. Wir wussten schon damals: Der Typ ist nicht sauber. Später haben das auch andere erkannt. Wir fragen uns dann immer wie doof die Sportler eigentlich sein müssen. Immerhin muss ihnen doch klar sein, das eine solche Leistung Fragen aufwirft.

Der Leichtathletik Weltverband IAAF war der erste Internationale Sportverband, der Doping verbot. Das war bereits im Jahr 1928. Vorher versuchten Athleten sich mit rohen Eiern, Alkohol, Opium und Koffein zu pushen (Wodka Red Bull ist also Doping...). Schon die Griechen versuchten bei der Olympiade zu Dopen. Die ersten Dopingtests gab's 1966 im Fußball und beim Radfahren.

Bisher gibt es noch keinen Dopingfall in der Tour de France. Vielleicht guck ich nächstes Wochenende mal rein und schlaf dabei einen ruhigen und tiefen Schlaf in der Gewissheit, dass die malerischen Weindörfer noch immer an der Strecke liegen und genauso verschlafen sind wie ich.

Freitag, 18. Juli 2014

Reinigung

Heute morgen hab ich mal wieder ein paar Klamotten in die Reinigung gebracht. Ich hasse es, das zu tun, denn die Öffnungszeiten entsprechen nicht meinem Lifestyle. Als ich die Sachen abgab, hab ich mich gefragt, wie die das wohl sauber machen.

Im Endeffekt werden verschiedene chemische Lösungsmittel je nach Art des Stoffes benutzt. Dazu gibt es in den Kleidungsstücken die Schildchen mit den Hinweisen. Anders als beim Waschen in der Maschine wird findet kein Quellvorgang durch Einweichen des Kleidungsstücks im Wasser statt.

Ich hab nach nem Beitrag bei der Sendung mit der Maus zum Thema Reinigung gesucht, aber leider scheint das die Kids nicht zu interessieren.Stattdessen hab ich keinen Beitrag von DRS 3 zum Thema gefunden.

Mittwoch kann ich meinen Scheiss abholen. Mal sehen wie lang es wirklich dauert bis ich es mal wieder zur Reinigung schaffe.

Donnerstag, 17. Juli 2014

Augenbrauen

Wir Mädels machen ja schon merkwürdige Dinge. Mal um Männern zu gefallen, mal für uns selbst und mal einfach weil wir gerade Zeit haben. Ein besonders wichtiges Thema können unsere Augenbrauen werden. Während sie bei Männern einfach so vor sich hin wuchern (außer man ist Christiano Ronaldo oder in ner Boyband) sind wir Frauen mit der perfekten Form und Dichte beschäftigt. Meine Mutter sagte mir immer, dass ich nie anfangen sollte die Augenbrauen dünner zu zupfen. Sie selbst hat das irgendwann gemacht und es danach bereut.

In der 20er und 30er Jahren waren eher gebogene Brauen in, jetzt sind es mehr gerade ansteigende und nach 2/3 abknickende Augenbrauen und dicht sollten sie sein. In Frauenzeitschriften findet man immer wieder Artikel wie man die Augenbrauen noch besser zur Geltung bringen kann, dass sie immer ein bisschen dunkler sein sollten als die Haarfarbe. Man kann sich die Augenbrauen auch ganz entfernen und nachtätowieren lassen. Es gibt Augenbrauenstifte und diverse Arten die Brauen zu formen.

Zur Formung der Augenbrauen kann man zupfen, wachsen oder threaden. Während zupfen ziemlich weh tut, sind Wachsen und Threading bessere Alternativen. Wachsen kennt jeder, deshalb ist das hier mal aussen vor. Beim Threading hingegen werden die Haare durch das Zwirbeln von Fäden entfernt. Die Methode stammt aus Indien, ist 6000 Jahre alt und hat den Vorteil, dass keine Chemie eingesetzt wird. Weh tut's trotzdem, aber halt nicht so schlimm und es ist filigraner als Wachsen.

Ja, liebe Männer, da habt ihr wieder was gelernt... Die Sioux Indianer haben sich übrigens die Barthaare aussgezupft, denn sie wollten glatte Haut haben... Es zeigt sich also, dass wir Frauen nicht alleine bescheuert sind.