Momentan läuft in Zürich eine Kampagne fürs Blutspenden. Dafür werden Blutgruppen genutzt. Meine Blutgruppe ist A negativ. Ich weiss das, weil meiner Mutter solche Sachen wichtig waren. Ich hab auch einen Ausweis in meinem Portemonnaie. Klar, wenn was ist dann checken die eh nochmal. Schön wäre, wenn sie dann auch noch direkt Eisen nachpumpen.
Anyways, nicht jeder darf Blutspenden und wenn man sich mal die Ausschlusskriterien ansieht, dann versteht man im Zweifel auch, dass Blut manchmal knapp wird. Laut Aussage des Schweizer Roten Kreuzes brauchen 80% aller Menschen irgendwann in ihrem Leben eine Blutspende.
Woher kommen aber die unterschiedlichen Blutgruppen und was heisst das alles?
Eine Blutgruppe beschreibt wie die Zusammensetzung von Glycolipiden und Proteinen auf der Oberfläche der roten Blutkörperchen. Ich wollte herausfinden was genau Glycolipide sind, aber das übersteigt meine chemischen Grundkenntnisse und deshalb lass ich es einfach mal weg. Diese Oberflächenbeschichtung wirkt antigen. Wenn jetzt zwei verschiedene Blutgruppen gemischt werden, dann verklumpt das Blut, was wahrscheinlich nicht gut ist.
In europäischen Ländern sind vor allem die Blutgruppen 0+ und A+ weit verbreitet. Am seltensten ist AB- und das sogar weltweit. In Südamerika und Asien ist der Rhesus-Faktor negativ so gut wie nicht verbreitet. Blutgruppe 0 ist vor allen in tropischen Gebieten weiter verbreitet, weil Menschen mit dieser Blutgruppe Malariainfektionen eher überleben.Wie es zu den verschieden Blutgruppe kam, ist nicht abschließend geklärt. Blutgruppe 0 entstand aus einer Mutation der Blutgruppe A.
Blutspendemässig kann ich nur A- und 0- empfangen. Wikipedia hat da so ne Auflistung gemacht.
Montag, 11. August 2014
Freitag, 8. August 2014
The Happiness of the Danish
Vor ein paar Wochen geisterte ein Artikel durchs Internet, der erklärte, warum die Menschen in Dänemark im Vergleich immer sehr gut bei Studien zum Glücklich sein abschnitten. Scheinbar wird bei Ihnen das Glücklich sein vererbt.
Auch die Schweizer und die Norweger scheinen mit ihrem Leben zufrieden zu sein. Deutsche landeten in einer Studie der OECD auf Platz 18. Schuld bei uns Deutschen ist ein mutiertes Gen, dass die Aufnahme des Glücksbotenstoffes Serotonin steuert. Durch die Mutation kann es weniger gut aufgenommen werden und man ist schlechter drauf und pessimistischer.
Die Genmutation alleine ist aber noch keine Garantie depressiv und pessimistisch zu sein. Dennoch wurden die Hypothese in verschiedenen voneinander unabhängigen Studien bestätigt. Ich bin wahrscheinlich gerade ziemlich happy, denn ich bin im Urlaub und lasse die Kreditkarte glühen. :-)
Auch die Schweizer und die Norweger scheinen mit ihrem Leben zufrieden zu sein. Deutsche landeten in einer Studie der OECD auf Platz 18. Schuld bei uns Deutschen ist ein mutiertes Gen, dass die Aufnahme des Glücksbotenstoffes Serotonin steuert. Durch die Mutation kann es weniger gut aufgenommen werden und man ist schlechter drauf und pessimistischer.
Die Genmutation alleine ist aber noch keine Garantie depressiv und pessimistisch zu sein. Dennoch wurden die Hypothese in verschiedenen voneinander unabhängigen Studien bestätigt. Ich bin wahrscheinlich gerade ziemlich happy, denn ich bin im Urlaub und lasse die Kreditkarte glühen. :-)
Donnerstag, 7. August 2014
Die 90er
Al jemand der Mitte der 80er geboren ist, bezeichne ich mich als Kind der 90er. Und immer mal hab ich das Bedürfnis die Serien zu gucken, die mich schon als Kind bewegt haben: Als neuestes Beverly Hills 90210 (Kelly & Dylan 4ever). Aber auch Serien wie Boy meets World oder die ganzen Animes, die man als Kind geguckt hat bei Bino auf Tele 5 und später bei Vampy auf RTL2, seh ich mir phasenweise immer noch an. Die Sommer in den 90ern wurden mit Draussen spielen verbracht. Ich hatte Inline-Skates, ein Tamagotchi, mein erstes Handy (1997 - vorm Tamagotchi 1998 wtf?).
Der Supernintendo war die coolste Spielkonsole und Zelda das coolste Spiel. Wir haben Speilspringen gespielt, Skip-it und Gummitwist. Boygroups kamen auf und dann die Spice Girls. Techno wurde zur gesellschaftsfähig (siehe Loveparade & auch ich hatte Scooter und Blümchen Maxi-CDs), jeder hatte einen Walkmen und die Klamotten waren merkwürdig geschnitten mit merkwürdigen Mustern. Twix hiess noch Raider und Mark Wahlberg Marky Mark. Die Zahnspange kam und ging und wer erinnert sich nicht an die Sonnenfinsternis und den ganzen Millenium-Hype.
Arschgeweih und Piercings waren total in bei Älteren (Gott sei Dank war ich da zu jung für damals) und es wurde ein Schaf geklont. Auf keinen Fall zu vergessen ist Michael Jordan und die 90er Bulls.
Es gab jede Menge grossartige Filme in den 90er (Forrest Gump, Eiskalte Engel, Stirb Langsam 3, Demolition Man, Men in Black, Wayne's World und 1000 andere). Kurz gesagt: Die 90er im 20. Jahrhundert waren super und ich bin verdammt froh, dass ich zwar ein digital native bin, aber halt nicht so wie die Kids heute...
Wikipedia hat eine super Auflistung mit allen wichtgen Sachen, die die 90er so super gemacht haben.
Der Supernintendo war die coolste Spielkonsole und Zelda das coolste Spiel. Wir haben Speilspringen gespielt, Skip-it und Gummitwist. Boygroups kamen auf und dann die Spice Girls. Techno wurde zur gesellschaftsfähig (siehe Loveparade & auch ich hatte Scooter und Blümchen Maxi-CDs), jeder hatte einen Walkmen und die Klamotten waren merkwürdig geschnitten mit merkwürdigen Mustern. Twix hiess noch Raider und Mark Wahlberg Marky Mark. Die Zahnspange kam und ging und wer erinnert sich nicht an die Sonnenfinsternis und den ganzen Millenium-Hype.
Arschgeweih und Piercings waren total in bei Älteren (Gott sei Dank war ich da zu jung für damals) und es wurde ein Schaf geklont. Auf keinen Fall zu vergessen ist Michael Jordan und die 90er Bulls.
Es gab jede Menge grossartige Filme in den 90er (Forrest Gump, Eiskalte Engel, Stirb Langsam 3, Demolition Man, Men in Black, Wayne's World und 1000 andere). Kurz gesagt: Die 90er im 20. Jahrhundert waren super und ich bin verdammt froh, dass ich zwar ein digital native bin, aber halt nicht so wie die Kids heute...
Wikipedia hat eine super Auflistung mit allen wichtgen Sachen, die die 90er so super gemacht haben.
Mittwoch, 6. August 2014
Dürre
Derzeit ist es im Südwesten der USA so trocken wie nie. Es hat seit Dezember 2013 eigentlich nicht mehr geregnet. Man sieht das vor allem am Hoover Damm. Im Link oben, sieht man wie der Stausee derzeit aussieht im Vergleich zu sonst. Die meisten Bäume sind vertrocknet und der Wasserstand ist niedrig wie nie.
Die US Regierung gibt Tipps, wie man Wasser sparen kann. Auch Prominenten machen mit und unterstützen die Initiative. Wie kam es nun aber zu dieser ungewöhnlichen Dürre? Grund ist die Ridiculously Resilient Ridge eine sehr stabiles Hochdruckgebiet über dem nördlichen Pazifik. Dadurch wird der normale Verlauf von Winterstürmen nach Norden abgelenkt und in Kalifornien und weiteren südwestlichen Staaten ist es heiss und trocken.
Dazu kommen dann noch lange Perioden sehr heisser Tage. Der letzte Winter in Kalifornien war der heisseste seit Wetteraufzeichnung und 2014 ist bisher das heisseste Jahr.
In Deutschland waren die letzten beiden superheissen Jahr 2003 (da hatte ich fünf Monate Freiheit zwischen Abi und Uni) und 2007 (da war ich noch in der Uni und kann mich auch gar nicht mehr so daran erinnern). Dieses Jahr regnet es bei uns viel zu viel. Ich bin dafür, dass der September nochmal richtig schön heiss bei uns wird und es dafür mal wieder regelmässig im Südwesten der USA regnet.
Die US Regierung gibt Tipps, wie man Wasser sparen kann. Auch Prominenten machen mit und unterstützen die Initiative. Wie kam es nun aber zu dieser ungewöhnlichen Dürre? Grund ist die Ridiculously Resilient Ridge eine sehr stabiles Hochdruckgebiet über dem nördlichen Pazifik. Dadurch wird der normale Verlauf von Winterstürmen nach Norden abgelenkt und in Kalifornien und weiteren südwestlichen Staaten ist es heiss und trocken.
Dazu kommen dann noch lange Perioden sehr heisser Tage. Der letzte Winter in Kalifornien war der heisseste seit Wetteraufzeichnung und 2014 ist bisher das heisseste Jahr.
In Deutschland waren die letzten beiden superheissen Jahr 2003 (da hatte ich fünf Monate Freiheit zwischen Abi und Uni) und 2007 (da war ich noch in der Uni und kann mich auch gar nicht mehr so daran erinnern). Dieses Jahr regnet es bei uns viel zu viel. Ich bin dafür, dass der September nochmal richtig schön heiss bei uns wird und es dafür mal wieder regelmässig im Südwesten der USA regnet.
Dienstag, 5. August 2014
Ernährungsplan
Gestern war ich beim Arzt wegen meinem Eisenmangel, den ich jetzt nicht mehr hab. Ich hab's geschafft mein Eisen mit zwei Infusionen und einer komplett auf Eisen ausgerichteten Ernährung in kürzester Zeit von scheissetief auf megahoch zu pushen. Falls also jemand Tipps braucht wie man das macht: Gerne melden.
Das Frustrierende ist aber (und ja ich könnte gerade nicht frustrierter sein), dass es mir null besser geht. Alles was die Ärztin mir erzählt hat sind eher triviale Sachen: Mehr trinken, Ginseng nehmen, zu viel oder zu wenig Sport (zu wenig dieser Tage), ausgewogen Essen und Schokolade ist auch mal okay. WTF? dachte ich mir. Im Büro angekommen, hoffte ich auf Verständnis und Zuspruch und ja ich geb's zu, ich wollte, dass sich jemand nett um mich kümmert, mir sagt, dass alles gut wird und ich nur Geduld brauche, aber nein: Laut meiner Kollegen brauch ich einen Ernährungsplan.
Wenn man Ernährungsplan googelt, dann bekommt man nichts Vernünftiges: Zum Muskelaufbau, für Krankheiten oder - in durchschlagender Mehrheit - zum Abnehmen. Ich brauch nichts von all dem. Ich brauch einfach jemanden der für mich kocht und weiss was ich wann essen muss. Mein Plan ist also schnell reich zu werden und jemanden einzustellen, der Kochen kann...
Falls also jemand Ahnung von der ganzen Thematik hat, dann sagt mir Bescheid. :-)
Das Frustrierende ist aber (und ja ich könnte gerade nicht frustrierter sein), dass es mir null besser geht. Alles was die Ärztin mir erzählt hat sind eher triviale Sachen: Mehr trinken, Ginseng nehmen, zu viel oder zu wenig Sport (zu wenig dieser Tage), ausgewogen Essen und Schokolade ist auch mal okay. WTF? dachte ich mir. Im Büro angekommen, hoffte ich auf Verständnis und Zuspruch und ja ich geb's zu, ich wollte, dass sich jemand nett um mich kümmert, mir sagt, dass alles gut wird und ich nur Geduld brauche, aber nein: Laut meiner Kollegen brauch ich einen Ernährungsplan.
Wenn man Ernährungsplan googelt, dann bekommt man nichts Vernünftiges: Zum Muskelaufbau, für Krankheiten oder - in durchschlagender Mehrheit - zum Abnehmen. Ich brauch nichts von all dem. Ich brauch einfach jemanden der für mich kocht und weiss was ich wann essen muss. Mein Plan ist also schnell reich zu werden und jemanden einzustellen, der Kochen kann...
Falls also jemand Ahnung von der ganzen Thematik hat, dann sagt mir Bescheid. :-)
Montag, 4. August 2014
1. August
Alle, die gut aufgepasst haben, haben gemerkt, dass am Freitag kein Post kam. Grund war, dass hier in der Schweiz Feiertag war und ich an Feiertagen nicht arbeite :-).
Es war übrigens der 01. August, was in der Schweiz das ist, was in Deutschland der 03. Oktober ist. Seit 1891 ist der Tag Schweizweit ein Feiertag, wobei nicht ganz klar ist, ob der Rütlischwur (Sage, wie die Schweiz gegründet wurde im 15. Jahrhundert) wirklich am 01. August in der überlieferten Form stattfand.
Die Entscheidung, dass die Schweiz am 01.August 1291 gegründet wurde, trafen die Berner, denn sie wollten im Jahr 1891 das 600jährige Bestehen der Schweiz feiern. Andere meinen, dass der Rütlischwur im November stattfand. Aber wer weiss das schon genau und in Deutschland ist ja auch der ein oder andere Tag recht willkürlich gewählt.
Ich sass am 01. August abends auf der Terrasse und hab mit die 3 Stunden Feuerwerk in der Nachbarschaft angesehen. Das ist nämlich einer der Bräuche am ersten August. Jeder darf egal zu welcher Uhrzeit Feuerwerk zünden. Und während einige coole Sachen dabei waren, wurd es irgendwann sehr langweilig und ich hab's aufgegeben und bin ins Bett.
Es war übrigens der 01. August, was in der Schweiz das ist, was in Deutschland der 03. Oktober ist. Seit 1891 ist der Tag Schweizweit ein Feiertag, wobei nicht ganz klar ist, ob der Rütlischwur (Sage, wie die Schweiz gegründet wurde im 15. Jahrhundert) wirklich am 01. August in der überlieferten Form stattfand.
Die Entscheidung, dass die Schweiz am 01.August 1291 gegründet wurde, trafen die Berner, denn sie wollten im Jahr 1891 das 600jährige Bestehen der Schweiz feiern. Andere meinen, dass der Rütlischwur im November stattfand. Aber wer weiss das schon genau und in Deutschland ist ja auch der ein oder andere Tag recht willkürlich gewählt.
Ich sass am 01. August abends auf der Terrasse und hab mit die 3 Stunden Feuerwerk in der Nachbarschaft angesehen. Das ist nämlich einer der Bräuche am ersten August. Jeder darf egal zu welcher Uhrzeit Feuerwerk zünden. Und während einige coole Sachen dabei waren, wurd es irgendwann sehr langweilig und ich hab's aufgegeben und bin ins Bett.
Donnerstag, 31. Juli 2014
Tag der Freundschaft
Gestern Abend als ich auf dem Weg zum Training war, las ich nebenbei Zeitung und entdeckte, dass gestern Tag der Freundschaft war. Hm, ich hab keinen meiner guten Freunde drüber informiert...
In dem Artikel wird auf die verschiedenen Arten von Freundschaften eingegangen. Wenn ich so auf meine Freundschaften gucke, dann sind eigentlich nur noch die Mädels aus der Uni wirklich nah geblieben. Den Rest kennt man auf facebook. Dani, meine beste Freundin in der Grundschule und darüber hinaus, ist immer noch ein Bestandteil meines Freundeskreises, aber ein sehr entfernter. Es ist irgendwie nett, dass wir uns immer noch gegenseitig über unser Leben informieren und ich auch noch mit ihrer Mutter Kontakt hab. Wir verstehen uns wahrscheinlich immer noch so gut, weil wir doch ein paar sehr elementare Parallelen in unserem Leben haben. Wenn wir uns sehen, gibt's aber immer noch viel zu erzählen.
Mit Leuten vom Gymnasium hab ich eigentlich kaum noch was zu tun, obwohl ich auch da sehr gute Freunde hatte. Vor allem Isa ist hier zu erwähnen. Wir mochten die gleiche Musik und waren ein Dream Team auf dem Basketballplatz. Nach dem Abi oder eigentlich schon im letzten Schuljahr ging das leider sehr auseinander. Die Tatsache, dass ich zur Uni bin und alle anderen Freunde erstmal eine Ausbildung gemacht haben, führte hier zu einem Auseinanderbrechen.
Marta und Anke sind wie gesagt noch da, aber auch hier sind auf dem Weg einige Uni-Leute verloren gegangen. Heute fragen wir uns immer was aus ihnen geworden ist (sicher sind sie nicht so cool wie wir). Das interessante an der Freundschaft ist, dass wir alle sehr unterschiedlich sind und trotzdem harmonieren. Dann gibt's da noch ehemalige Arbeitskollegen, aber die sind leider nur sehr sporadischer Teil meines Lebens. Enno muss ich mal wieder anrufen und die anderen hab ich immer auf dem Oktoberfest einmal im Jahr gesehen, aber da läuft ja dieses Jahr auch nichts diesbezüglich, was ich sehr schade finde. Josh ist auch geblieben aus alten Arbeitszeiten.
Dann gibt's die aktuellen Freunde hier in der Schweiz, da weiss ich auch, dass da einige lange bleiben werden. Mit ihnen verbindet mich vor allem das Tanzen und die sonstigen verrückten Aktionen, die wir so machen.
Freunde sind also schon was Großartiges. Ich mag es, dass sie mir den Spiegel vorhalten und ich weiss, dass sie das nicht tun um mich zu verletzen, sondern um mich zu verbessern und mich vor Schlimmeren zu bewahren. Kurz gesagt: Meine Freunde sind die Besten, aber das wissen sie auch.
In dem Artikel wird auf die verschiedenen Arten von Freundschaften eingegangen. Wenn ich so auf meine Freundschaften gucke, dann sind eigentlich nur noch die Mädels aus der Uni wirklich nah geblieben. Den Rest kennt man auf facebook. Dani, meine beste Freundin in der Grundschule und darüber hinaus, ist immer noch ein Bestandteil meines Freundeskreises, aber ein sehr entfernter. Es ist irgendwie nett, dass wir uns immer noch gegenseitig über unser Leben informieren und ich auch noch mit ihrer Mutter Kontakt hab. Wir verstehen uns wahrscheinlich immer noch so gut, weil wir doch ein paar sehr elementare Parallelen in unserem Leben haben. Wenn wir uns sehen, gibt's aber immer noch viel zu erzählen.
Mit Leuten vom Gymnasium hab ich eigentlich kaum noch was zu tun, obwohl ich auch da sehr gute Freunde hatte. Vor allem Isa ist hier zu erwähnen. Wir mochten die gleiche Musik und waren ein Dream Team auf dem Basketballplatz. Nach dem Abi oder eigentlich schon im letzten Schuljahr ging das leider sehr auseinander. Die Tatsache, dass ich zur Uni bin und alle anderen Freunde erstmal eine Ausbildung gemacht haben, führte hier zu einem Auseinanderbrechen.
Marta und Anke sind wie gesagt noch da, aber auch hier sind auf dem Weg einige Uni-Leute verloren gegangen. Heute fragen wir uns immer was aus ihnen geworden ist (sicher sind sie nicht so cool wie wir). Das interessante an der Freundschaft ist, dass wir alle sehr unterschiedlich sind und trotzdem harmonieren. Dann gibt's da noch ehemalige Arbeitskollegen, aber die sind leider nur sehr sporadischer Teil meines Lebens. Enno muss ich mal wieder anrufen und die anderen hab ich immer auf dem Oktoberfest einmal im Jahr gesehen, aber da läuft ja dieses Jahr auch nichts diesbezüglich, was ich sehr schade finde. Josh ist auch geblieben aus alten Arbeitszeiten.
Dann gibt's die aktuellen Freunde hier in der Schweiz, da weiss ich auch, dass da einige lange bleiben werden. Mit ihnen verbindet mich vor allem das Tanzen und die sonstigen verrückten Aktionen, die wir so machen.
Freunde sind also schon was Großartiges. Ich mag es, dass sie mir den Spiegel vorhalten und ich weiss, dass sie das nicht tun um mich zu verletzen, sondern um mich zu verbessern und mich vor Schlimmeren zu bewahren. Kurz gesagt: Meine Freunde sind die Besten, aber das wissen sie auch.
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