Gestern hab ich einen neuen Sport ausprobiert. Getrieben von dem Gedanken, dass ich noch lange nicht bikinifit bin, kommt jetzt mein Sommer-Workout. Weniger Kraft, mehr Cardio mit Kraftelementen.
Anyways, bei uns im Tanzwerk101 gibt es Kickbox Fit. Bisher hab ich da immer nur zugeguckt, weil die Mädels alle gefühlte 14 sind und ich da nur negativ auffallen konnte. Dachte ich. Ich war aber tatsächlich gestern da und tatsächlich eine von den Fitteren. Ja, ich habe gelitten. Mir tut alles weh und mir war zwischendurch sogar schlecht (zu viel Wasser getrunken und dann weiter rumgeboxt und gekickt). Ich schlag übrigens teilweise tatsächlich wie ein Mädchen. Meine Punches sehen gut aus, aber meine Hooks sind echt komplett bescheuert. Ich würd mich im echten Kampf eher selbst verletzen als den Gegner...
Auf jeden Fall wollte ich die Gelegenheit nutzen und über Kickboxen zu berichten: Man trainiert den gesamten Körper. Arme durch diverseste Arten zu Schlagen. Beine und Po durch Kicks nach vorne, hinten und zur Seite. Durch die Bewegungen wird direkt noch der Torso trainiert.
Kurz gesagt: Es ist super, macht Spaß und man hofft, dass die Stunde schnell vorbeigeht. Danach fühlt man sich aber phantastisch und je nach Gewicht verbrennt man auch nen Haufen Kalorien.
Ich ess jetzt nen Schokoriegel und sammel Energie für meinen 45-minütigen Lauf heute Abend...
Posts mit dem Label Sport werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Sport werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Dienstag, 1. April 2014
Montag, 3. März 2014
Fuel
Ich verbring einen recht großen Teil meiner Freizeit mit Sport. Damit ich mich weiter motivieren kann, habe ich seit etwas über einem Jahr einen Motivator in Form meines NikeFuelbands. Es ist ein Armband, das meine Aktivität während des Tages misst. Ausserdem ist es auch ein Uhr. Also voll praktisch. Es misst meine Schritte (umgerechnet aus meiner Bewegung), meinen Kalorienverbrauch, meine verbrauchten Nike Fuel und wie viele Stunden am Tag ich mich 5 Minuten am Stück bewegt habe.
Seit 2009 benutzte ich Nikeplus Running, aber dabei wir ja nur meine zurückgelegte Strecke und Geschwindigkeit gemessen und ist nicht fürs Tanzen, Squashen, Basketball oder Krafttraining nutzbar.
Mein Tagesziel sind also 3000 Fuel. Das ist mal mehr mal weniger machbar. Je nachdem wie faul ich bin. Als zusätzliche Motivation kann man Trophäen gewinnen. Zum Beispiel am Valentinstag,, Neujahr, Silvester, Geburtstag, Cinqo de Mayo etc.
Im Büro hat das FuelFieber schon um sich gegriffen. Wir vergleichen manchmal unseren Stand und erinnern uns gegenseitig daran, wann es wiedere ine Trophäe zu holen gibt.
Wer also auch ein bisschen Motivation braucht um sich regelmässig zu bewegen, der kann mit dem Fuelband viel Spass haben. Die Funktionen sind natürlich noch vielfältiger, als bisher genannt. Steht aber alles auf der Seite
Seit 2009 benutzte ich Nikeplus Running, aber dabei wir ja nur meine zurückgelegte Strecke und Geschwindigkeit gemessen und ist nicht fürs Tanzen, Squashen, Basketball oder Krafttraining nutzbar.
Mein Tagesziel sind also 3000 Fuel. Das ist mal mehr mal weniger machbar. Je nachdem wie faul ich bin. Als zusätzliche Motivation kann man Trophäen gewinnen. Zum Beispiel am Valentinstag,, Neujahr, Silvester, Geburtstag, Cinqo de Mayo etc.
Im Büro hat das FuelFieber schon um sich gegriffen. Wir vergleichen manchmal unseren Stand und erinnern uns gegenseitig daran, wann es wiedere ine Trophäe zu holen gibt.
Wer also auch ein bisschen Motivation braucht um sich regelmässig zu bewegen, der kann mit dem Fuelband viel Spass haben. Die Funktionen sind natürlich noch vielfältiger, als bisher genannt. Steht aber alles auf der Seite
Mittwoch, 12. Februar 2014
Sportmythen - Schwitzen
Unser kleines Team ist ein sportliches. Nicole geht Walken, Joggen, Ski fahren und Squashen. Silvan geht ins Fitnessstudio und Ski fahren und ich versuch mich im Tanzen, beim Krafttraining und bei Squash.
Im Sport gibt es ja nun eine ganze Reihe von Mythen. Eine davon ist, dass Sportler weniger Schwitzen. Das stimmt nicht. Trainierte Menschen empfinden Belastungen weniger stark als Untrainierte, auch die Temperaturregulierung funktioniert besser. Auch das ist eine Frage des Trainings. Schwitzen muss der Körper erstmal lernen um bei sportlichen Belastungen richtig zu kühlen. Je höher die Wärme im Körper ist, desto weniger Leistung kann der Körper bringen. Es ist also wichtig, dass der Wärmeausgleich funktioniert.
Beim Sport selbst Schwitzen Sportler aber deutlich mehr. Während Untrainierte nur ca. 0.8 Liter Schweiß pro Stunde produzieren können, produzieren Trainierte bis zu 3 Liter. Der Anstieg der Körpertemperatur wird so verzögert, tritt irgendwann aber auch ein.
Je besser jemand trainiert ist, desto weniger Elektrolyte verliert er übrigens über den Schweiß.
Im Sport gibt es ja nun eine ganze Reihe von Mythen. Eine davon ist, dass Sportler weniger Schwitzen. Das stimmt nicht. Trainierte Menschen empfinden Belastungen weniger stark als Untrainierte, auch die Temperaturregulierung funktioniert besser. Auch das ist eine Frage des Trainings. Schwitzen muss der Körper erstmal lernen um bei sportlichen Belastungen richtig zu kühlen. Je höher die Wärme im Körper ist, desto weniger Leistung kann der Körper bringen. Es ist also wichtig, dass der Wärmeausgleich funktioniert.
Beim Sport selbst Schwitzen Sportler aber deutlich mehr. Während Untrainierte nur ca. 0.8 Liter Schweiß pro Stunde produzieren können, produzieren Trainierte bis zu 3 Liter. Der Anstieg der Körpertemperatur wird so verzögert, tritt irgendwann aber auch ein.
Je besser jemand trainiert ist, desto weniger Elektrolyte verliert er übrigens über den Schweiß.
Mittwoch, 29. Januar 2014
Die positive Wirkung von Squash
Gestern war Dienstag und Dienstag ist bei Nicole und mir Squashtag. Wie schon in einem früheren Post erwähnt, nutzen Nicole und ich das Squashen zum Frust- und Aggressionsabbau. Die richtige Technik ist uns dabei total egal, wir wollen auf Hombre einschlagen. Auch gestern war das Frustlevel wieder etwas höher als sonst und deshalb das Spiel recht anstrengend. Nachdem wir anfangs noch über das ein oder andere merkwürdige Thema diskutiert haben, meinte Nicole auf einmal: "Ich wette Squash ist voll gutes Augentraining". Für diejenigen, die noch nie gesquashed haben: Die meist durch Leuchtstoffröhren beleuchtete Halle hat weiße Wände und rote Wand- und Bodenmarkierungen. Der Ball ist klein und schwarz. Ich tu mich teilweise auch recht schwer damit den Ball zu sehen, zum Glück hält sich unsere Geschwindigkeit in Grenzen. Nicole und ich haben unterschiedliche Techniken beim Spiel den Ball im Auge zu behalten. Ich beobachte den Ball und Nicole, Nicole jedoch nur den Ball. Sie hat ihr "blindes" Vertrauen in meine Schläge schon häufiger mit einem Streifschuss bezahlen müssen. Sie wurde aber nie verletzt.
Tatsächlich werden bei allen Ballsportarten die Augen stark gefordert, passt man mal nicht auf, bekommt man recht fix nen Ball an den Kopf oder sonst wo hin. Je nach Sportart sind unterschiedliche Sehfähigkeiten notwendig. Beim Golf muss man zum Beispiel die Entfernung richtig abschätzen können. Bei Basketball ist peripheres Sehen gefragt. Beim Squash, Tennis oder Badminton müssen die Hand-Auge-Koordination und die Augenmotorik gut sein. Auch das Sehen im Raum ist wichtig.
Profisportler trainieren ihr Augen häufig bewusst im sich Vorteile in ihrer Sportart zu verschaffen. Nicole und ich nutzen den Sport selbst aber weiterhin als Ausgleich zu unserem sonst so drögen Computeralltag.
Übrigens leben Nicole und ich jeden Dienstag extrem gefährlich. Verletzungen beim Squash sind häufig. Den Ball ins Auge zu bekommen ist bestimmt nicht sehr angenehm und Brillenträger sollten vielleicht auf Kontaktlinsen umsteigen, sonst ist das ganze Augentraining umsonst gewesen.
Tatsächlich werden bei allen Ballsportarten die Augen stark gefordert, passt man mal nicht auf, bekommt man recht fix nen Ball an den Kopf oder sonst wo hin. Je nach Sportart sind unterschiedliche Sehfähigkeiten notwendig. Beim Golf muss man zum Beispiel die Entfernung richtig abschätzen können. Bei Basketball ist peripheres Sehen gefragt. Beim Squash, Tennis oder Badminton müssen die Hand-Auge-Koordination und die Augenmotorik gut sein. Auch das Sehen im Raum ist wichtig.
Profisportler trainieren ihr Augen häufig bewusst im sich Vorteile in ihrer Sportart zu verschaffen. Nicole und ich nutzen den Sport selbst aber weiterhin als Ausgleich zu unserem sonst so drögen Computeralltag.
Übrigens leben Nicole und ich jeden Dienstag extrem gefährlich. Verletzungen beim Squash sind häufig. Den Ball ins Auge zu bekommen ist bestimmt nicht sehr angenehm und Brillenträger sollten vielleicht auf Kontaktlinsen umsteigen, sonst ist das ganze Augentraining umsonst gewesen.
Mittwoch, 13. November 2013
Nicole, Hombre & ich
Einmal die Woche gehen Nicole und ich zum Squash oder wie es
in unserer Welt heißt: Aggressionsbewältigung für Finance Mitarbeiter.
Angefangen haben wir Anfang des Jahres. Wenn wir ganz ehrlich sind haben wir
beide keinen Plan von: erstens den Regeln, zweitens der Technik und drittens wie
man Punkte zählt. Ich greife auf meine sechs Jahre Tenniserfahrung aus Kindertagen zurück und wahrscheinlich sieht es bei uns beiden nach Tennis aus.
Ziel dieser 45 Minuten auf dem Platz ist es möglichst alle Frustration und
Aggression auf den Ball – wir nennen ihn Hombre – zu projizieren. Hombre hat
seinen Namen bekommen, weil Nicoles Squashbälle aus Spanien importiert sind.
Und wir irgendwann in einer unserer Sessions meinten, das Hombre schon ganz heiß
ist (Squashbälle werden durch Benutzung warm). Wir fanden es lustig.
Da wir keine Ahnung haben und beide zu faul zum googeln sind
und es ohne Regeln eh mehr Spaß macht, haben wir unsere eigene kleine
Anti-Aggressionswelt geschaffen. Der Schläger heißt seit gestern guitarra (Nicoles
Schöpfung). Leider neige ich dazu, den Ball in die Netze an den Seiten zu
spielen und so haben wir schon den einen oder anderen Hombre verloren. Die
Region um die Netze/ Lampen und Lüftungsschächte ist dementsprechend die „Danger
Zone“. Nicole wiederum hämmert so auf Hombre ein, dass er über
das Plexiglas am Court Ende fliegt und im „Nirvana“ verschwindet. Das passiert
zwischen zwei und vier Mal pro Session. Bisher wurde noch niemand verletzt.
Unser Spielablauf ist immer gleich. Anfangs spielen wir uns
locker warm, dann kommt nach ca. 10 bis 15 Minuten die Phase in der wir in den
„Concentration“-Modus wechseln oder wie er früher hieß (Okay, ab jetzt den Ball
max. einmal auftitschen lassen und jedem Ball hinterher rennen). Immer wenn
eine von uns beiden Concentration sagt, spielen wir unter Garantie die nächsten
paar Ballwechsel totalen Scheiß zusammen, haben aber jede Menge Spaß dabei.
Nebenbei Quatschen wir natürlich über alles Mögliche und ab und an lästern wir
über die Leute, die da sonst noch so Squash spielen (wir können es vielleicht
nicht besser, aber bei uns sieht’s nach mehr Spaß aus).
Selbstverständlich kommt es vor, dass wir uns selbst
schlagen. Bisher haben wir uns noch nicht gegenseitig den Schläger an den Kopf
geschlagen, aber ich hatte schon blaue Flecken an Armen und Beinen.
Irgendwann werden wir vielleicht mal einen Kurs machen und
unsere Tennistechnik auf Squash umstellen und dann vielleicht auch die Squashregeln
lernen. Nicole, ich hab kurz reingeguckt: Ich muss mich echt auf den Boden
werfen um dir den Weg frei zu machen. Nächste Woche dann…
Squash ist übrigens eine britische Erfindung (Mitte des 19. Jahrhunderts) und fand erst in den Staaten des Commonwealth Verbreitung. In Deutschland gab es die erste Squashanlage in den 1930ern. Richtig beliebt wurde der Sport erst in den 80ern. Die Zahlen der aktiven Spieler sind seit ca. 2005 rückläufig.
J
Abonnieren
Posts (Atom)